Sind dezentrale Ausstellungskonzepte die Zukunft? Eine Analyse am Beispiel der oberösterreichischen Landesausstellung "Land der Hämmer - Heimat Eisenwurzen"

Wien (OTS) - Thomas Mayrandl, Diplomand am Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, untersuchte in einer umfangreichen Befragung die Besucher der oberösterreichischen Landesausstellung "Land der Hämmer". Einige der zentralen Ergebnisse, die er im Rahmen der Informationsveranstaltung des Instituts für Tourismus am 27. März 2000 an der Wirtschaftsuniversität Wien präsentierte umfassten:

- Die erste dezentral an 26 Orten organisierte Landesausstellung war mit 696.182 Besuchern die erfolgreichste in der Geschichte der oberösterreichischen Landesausstellungen.

- Printmedien stellten das wirksamste Werbemedium dar, da beinahe die Hälfte aller Gäste die Information über die Landesausstellung über diesen Kanal erhielt.

- Mehr als die Hälfte der Gäste wohnt im Nahbereich eines Ausstellungsortes, doch auch die Distanz von 100-150 km wird von mehr als einem Fünftel der Gäste überwunden, um die Ausstellung zu bewundern.

- Hochinteressant sind die Erkenntnisse zum Thema "Ausstellungskatalog": Bei durchaus beachtlicher Bereitschaft der Gäste, Geld für einen Katalog auszugeben, scheint die Flut an Prospektmaterial die Attraktivität und sogar die Sichtbarkeit dieses Produktes zu untergraben. Diese Erkenntnisse weisen auf beachtliches Einsparungspotential gekoppelt mit der Chance auf erhöhte Katalogverkaufseinnahmen hin.

- Das dezentrale Konzept besticht durch die Vielfalt und die unterschiedlichen Stärken der Standorte. Des weiteren führt es zu einer Stärkung der Bekanntheit der Region unter Tagesgästen und Urlaubern und stärkt nach Meinung der Einheimischen das regionale Zusammengehörigkeitsgefühl.

Detailinformationen sind bei MMag. Dr. Sara Dolnicar am Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft bzw. bei der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Fremdenverkehrswissenschaft (ÖGAF) unter der Telefonnummer 313 36 / 4476 oder via E-Mail an sara.dolnicar@wu-wien.ac.at erhältlich.

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