Hartinger: Unterstützung steirischer Arbeitnehmer notwendig

Schwere Kritik an Gebietskrankenkasse

Wien, 2000-03-27 (fpd) - Die freiheitliche Abg. Beate Hartinger warf heute dem Obmann der steirischen Gebietskrankenkasse Erwin Spindelberger Unfähigkeit vor. Hartinger nahm damit auf die aus dem Sozialministerium bekannt gewordene Kündigungsdrohung des Kassenvertrages seitens der Gebietskrankenkasse Stellung.****

"Wenn die Tiroler, Wiener und Kärntner Gebietskrankenkassen - welche durchschnittlich wirtschaftlich viel schlechter dastehen - es schaffen sich mit den jeweiligen Ärztekammern zu einigen, wird es wohl auch die steirische Krankenkasse schaffen. Nur Drohbriefe schreiben und den Verhandlungstisch zu verweigern ist der schlechteste Weg", so die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin.

Hier komme der Verdacht auf, daß dem Obmann die einzelnen Patienten nichts wert seien. Spindelberger solle endlich den Patienten als Versicherten vertreten, entsprechende Leistungskataloge mit Qualitätsstandards erstellen und eine flächendeckende medizinische Versorgung in der Steiermark verhandeln bzw. sicherstellen. Sollte die Gebietskrankenkasse, wie aus einem Schreiben hervorgeht, den Vertrag mit der Ärztekammer kündigen, würde das ausschließlich zu einem schweren Schaden des ohnehin schon verunsicherten Patienten führen, meinte Hartinger abschließend. (Schluß)

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