Generali Versicherung: 1999 Rekordjahr

Prämienwachstum um 4,4 % auf 15,8 Milliarden ATS - Jahresgewinn in Höhe von 523,2 Millionen Schilling auf Rekordhöhe -Fondsgebundene Lebensversicherung mit 400,4 Millionen Schilling mehr als verdoppelt

Wien (OTS) - Auf ein um 4,4 % erhöhtes Prämienaufkommen von 15,8 Milliarden Schilling kann die Generali Versicherung AG im Jahr 1999 verweisen. ****

Besonders erfreut zeigt sich Dr. Hans Peer, Vorstandsvorsitzender der Generali Versicherung, daß in allen Versicherungssparten Zuwachsraten erzielt wurden: "Interessante, den Kundenwünschen entsprechende Produkte und Dienstleistungen werden auch in einem preissensiblen Markt geschätzt." So konnten gegen den Markttrend auch im stark umkämpften Schaden/Unfall-Bereich die Prämieneinnahmen um 0,4 % auf 8,3 Milliarden Schilling gesteigert werden. Ebenfalls über dem Markt liegt der Zuwachs bei den Krankenversicherungen. Die Prämieneinnahmen im Bereich der Krankenversicherung stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,2 % auf 1,6 Milliarden Schilling.

Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete die Generali Versicherung auch bei den Lebensversicherungen. Gegenüber 1998 konnte eine Prämiensteigerung von 11,1% erreicht werden. Die gesamten Prämieneinnahmen der Lebensversicherung beliefen sich 1999 auf 5,9 Milliarden Schilling. Ungebrochen stark war auch 1999 der Trend zur Fondsgebundenen Lebensversicherung (FLV). Das Prämienaufkommen der FLV konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum erneut mehr als verdoppelt werden und beträgt nun schon 400,4 Millionen Schilling.

Der Anteil der Lebensversicherung an den gesamten Prämieneinnahmen der Generali Versicherung liegt jetzt schon bei 37,7 % (1998: 35 %). Die Personenversicherungen insgesamt erreichten sogar schon 50 %. Diese Entwicklung dokumentiert die Bedeutung der persönlichen Vorsorge als Wachstumssparte der Versicherungswirtschaft. Die Generali Versicherung trägt dieser Entwicklung durch die Etablierung von Finanzdienstleistungen als zweites strategisches Geschäftsfeld Rechnung.

Der Jahresgewinn der Generali Versicherung AG konnte von 137,7 Millionen Schilling (1998) auf 523,2 Millionen Schilling, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 319,7 Millionen Schilling (1998) auf 571,8 Millionen Schilling gesteigert werden. Dieses Ergebnis resultiert neben dem konsequenten Kostenmanagement vor allem aus dem Verkauf der max. mobil-Anteile.

Stille Reserven im Immobilienbereich: 4,1 Milliarden Schilling

Die Kapitalanlagen der Generali Versicherung erhöhten sich im Geschäftsjahr 1999 um 3,6 % auf 62.322,7 Millionen Schilling. Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen (Zinsen, Ausschüttung und Mieten) betrugen 3,8 Milliarden Schilling und blieben somit auf Vorjahresniveau. Die erstmals im Jahresabschluß verpflichtend ausgewiesenen Stillen Reserven im Immobilienbereich betrugen per 31. Dezember des Vorjahres 4,1 Milliarden Schilling.

Ausbildungsoffensive zeigt erste Erfolge

Für 2000 rechnet die Generali Versicherung vor allem mit einer weiteren Belebung der Personenversicherung. Aufgrund der politischen und medialen Thematisierung der Finanzierbarkeit von künftigen Pensionsleistungen ist das Vorsorgebewußtsein bei den ÖsterreicherInnen und die Nachfrage nach Lebensversicherungsprodukten weiter im Steigen.

Die Generali Versicherung entspricht dem steigenden Kundenwunsch nach qualifizierter Beratung im Bereich der Vermögensbildung und Pensionsvorsorge durch eine Ausbildungsoffensive ihrer Außendienstmitarbeiter zum Finanzberater. Denn der Schwerpunkt der unterschiedlichen Vertriebswege liegt auch weiterhin beim angestellten Außendienst. Eine Steigerung im Neugeschäft von über 30 % und eine Verdoppelung der Geschäftsabschlüsse in der Fondsgebundenen Lebensversicherung dokumentieren überzeugend, daß die Generali mit dieser Ausbildungsoffensive auf dem richtigen Weg hin zum Finanzdienstleister ist.

Seit Anfang 2000 kooperiert die Generali Versicherung mit der Allgemeinen Vermögensberatung Ges.m.b.H. (AVBG). Die Zusammenarbeit mit der österreichischen Tochtergesellschaft der sehr erfolgreich agierenden Deutschen Vermögensberatung (DVAG) ist eine wichtige Erweiterung des Vertriebswegemix der Generali. In Deutschland ist die DVAG einer der bedeutendsten Partner der mehrheitlich im Besitz der Assicurazioni Generali befindlichen Aachener Münchener-Gruppe. Als Allfinanz-Dienstleister integriert die AVBG Generali-Produkte in ihr spezielles Kundenangebot.

Die weiteren additiven Vertriebswege, insbesondere die Zusammenarbeit mit der Drei-Banken-Gruppe, entwickelten sich ebenfalls sehr positiv.

Fit für die Zukunft

Mit der Erarbeitung der "Offensiv-Strategie" wurden 1999 die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Generali Versicherung in Österreich gestellt. Durch Bündelung von Stärken und Kapazitäten der Generali Versicherung und ihrer Schwestergesellschaft Interunfall wird sich die Generali Versicherung auch weiterhin als eines der führenden Versicherungsunternehmen in Österreich behaupten.

In den meisten Bundesländern bilden die Generali Versicherung und die Interunfall Versicherung bereits heute die stärkste Serviceeinheit für 2,2 Millionen Versicherungskunden, die vom dichtesten Kundendienstnetz der österreichischen Versicherungswirtschaft profitieren.

Prämienaufkommen in den Bundesländern

Generali Interunfall Gesamt
Versicherung Versicherung
Wien 4,1 1,7 5,8
Niederösterreich 2,4 1,7 4,1
Oberösterreich 2,5 0,8 3,3
Salzburg 1,6 0,8 2,4
Tirol 1,2 0,7 1,9
Vorarlberg 0,8 0,5 1,3
Kärnten-Osttirol 0,9 0,7 1,6
Steiermark 1,7 1,1 2,8
Burgenland 0,4 0,5 0,9

Angaben in Mrd. Schilling

Die Generali Versicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Generali Holding Vienna AG und zählt damit zur Generali Vienna-Gruppe, die einen wichtigen Teil der weltweiten Generali Group bildet.
Die weltweite Generali Group ist mit 6 % Marktanteil führender Lebensversicherer in Europa und mit 5,4 % Marktanteil im Sachgeschäft Europas Nummer zwei.

Kennzahlen 1999

Generali Versicherung AG

1999 1998
in Mio. ATS in Mio. ATS
Verrechnete Prämien (brutto) 15.817 15.146
Aufwendungen für den
Versicherungsbetrieb 3.848,1 3.834,2
Leistungen 12.174 12.485
Kapitalanlagen 62.322 60.187
Finanzielles Ergebnis 4.200 4.244
Jahresüberschuß 460,8 320,4 Gewinnabführung 523,2 137,7

Mitarbeiter
- Verwaltung 1.012 1.033
- Geschäftsaufbringung 2.370 2.381

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