Interkulturelle Pädagogik in niederösterreichischen Kindergärten

Gleichberechtigtes Zusammenleben auch bei den Kleinsten

St.Pölten (NLK) - Wie fragt man Kinder, die wenig oder gar nichts verstehen? Die aber dennoch im Kindergarten das Recht haben, auch gehört zu werden? Kindergärtnerinnen, die aus anderen Kulturkreisen kommen und ursprünglich in anderen Sprachen aufgewachsen sind, wissen dann, was man hier unternimmt: Sie betreuen diese Kinder in der jeweils anderen Sprache. Sie bringen aber auch heimatliche Laute ein. Und die "Minis" im Kindergarten lernen so, dass Fremdsein eigentlich etwas ganz Selbstverständliches ist. So kann schon einmal eine Kindergartenstunde auch auf tschechisch oder türkisch "funktionieren". Mit anderen Worten: Gleichberechtigte Zusammenarbeit ist auch schon bei den Kindergarten-"Minis" möglich.

Damit aber die "interkulturellen Mitarbeiterinnen" prüfen können, wie weit ihr Wissenstand gediehen ist und was sie noch erarbeiten sollten, wird ein zweitägiger Lehrgang über "Kreatives Theater und Rollenspiel in der interkulturellen Arbeit" durchgeführt. Morgen, Dienstag, 28. März, um 15 Uhr stattet auch Landesrätin Christa Kranzl dem Bildungshaus St.Hippolyt in St.Pölten einen Besuch ab, um sich über die Fortschritte der niederösterreichischen Betreuerinnen zu informieren, die derzeit zudem einen zweijährigen berufsbegleitenden Lehrgang absolvieren. Bei diesen Gesprächen sind auch zwanzig Gäste aus Mainz dabei.

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