AK-Präsident Wipplinger fordert konkrete Zusagen für Königswiesen

Linz (AKO) "Die Königswiesener dürfen nicht nur allgemeine Unterstützungserklärungen bekommen, sondern es muss konkrete Zusagen geben", fordert AK-Präsident Hubert Wipplinger von Landeshauptmann Josef Pühringer. Bekanntlich drohen in der Mühlviertler Gemeinde durch die geplante Schließung der Molkereigenossenschaft rund 60 Arbeitsplätze vernichtet zu werden.

"Arbeitsplätze in dieser Region sind gut und gerne drei Mal soviel wert als im Zentralraum", so Wipplinger weiter. "Denn wenn sie dort verloren gehen, ist ein Ersatz völlig unmöglich. Daher müssen die Strukturmittel, die für die Konzentration der Milchwirtschaft in Oberösterreich vorgesehen sind, zumindest teilweise für Königswiesen zur Verfügung gestellt werden. Im Topf befinden sich immerhin 150 Millionen Schilling!"

Die AK wird jedenfalls alle Bestrebungen nachhaltigst unterstützen, die zur Sicherung der Arbeitsplätze in Königswiesen beitragen. Die Verlagerung der Produktion nach Aschbach in Niederösterreich hätte neben katastrophalen Auswirkungen auf den lokalen Arbeitsmarkt auch dramatische Konsequenzen für die Gemeindefinanzen.

"Es wird sich am Beispiel Königwiesen zeigen, was von der sogenannten sozialen Wärme in Oberösterreich zu halten ist", wendet sich Wipplinger an den für Agrarfragen verantwortlichen Landeshauptmann. Zum Krisengipfel am Montag war übrigens die zuständige Gewerkschaft nicht eingeladen ...

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