VP-Strobl: Assessmentverfahren hat sich bewährt

Wien (ÖVP-Klub) "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich das ausgelagerte Assessmentverfahren im Stadtschulrat bewährt hat", erklärte heute ÖVP-Bildungssprecher, LAbg. Walter STROBL. Einig ist man sich derzeit auch in der Koalition im Stadtschulrat, dass dem Assessment eine stärkere Bedeutung im gesamten Verfahren zukommen muss. "In Zukunft soll es zu einer Gewichtung der einzelnen Verfahrensteile kommen. Damit wird dann noch mehr Klarheit erreicht."***

Auch die Kosten des sehr teuren Assessmentverfahrens müsse man künftig in Relation zu den einzelnen Funktionen und Tätigkeitsbereichen der ausgeschriebenen Stellen setzen und eine abgestimmte Vorgangsweise mit einer gesicherten Finanzierung sicher stellen.
"Nachdem Bürgermeister Häupl ein allgemeines "Landesobjektivierungsgesetz" zugesagt hat, kann man bei dieser Gelegenheit auch gleich alle offenen Fragen der Finanzierung klären", schlägt Strobl eine rasche Umsetzung dieser Überlegungen vor.

Nach anfänglichen Irritationen beim neuen Objektivierungsverfahren hat man sich in der Koalition im Stadtschulrat mit Präsident Scholz darauf geeinigt, dass jetzt schon eine stärkere Betonung des Assessmentverfahrens für sinnvoll erachtet wird. "Diese Vereinbarung gilt bereits für alle derzeit anstehenden Objektivierungsverfahren", stellt der VP-Politiker klar. Probleme machen der ÖVP allerdings die alten Sünden des Vorjahres. Allgemein gehaltene Ausschreibungen des Ministeriums wurden mit zusätzlichen Anforderungen und Ausschreibungsergänzungen durch den Stadtschulrat versehen. "Dadurch wurden viele Bewerbungskandidaten vollkommen ungerechtfertigt benachteiligt. Das trifft ganz besonders auf die aktuelle Ausschreibung des Fachinspektors für Leibesübungen zu."

"Auch in dieser Frage sind wir nun mit der SPÖ und mit dem Präsidenten übereingekommen, dass in Zukunft Ausschreibungen grundsätzlich sehr allgemein gehalten werden müssen", informiert STROBL. Eine Differenzierung und Bewertung der Kandidaten soll ausschließlich über das Objektivierungsverfahren erfolgen. "Niemand soll schon bei der Bewerbung benachteiligt sein", betonte der ÖVP-Bildungssprecher.

Jetzt müsse man allerdings erst die Evaluierung des aktuellen Verfahrens, die bis zum Sommer abgeschlossen sein wird, abwarten. "Auf Basis dieser Ergebnisse werden wir mit allen Fraktionen ein neues Objektivierungsverfahren diskutieren und dann beschließen." STROBL wünscht sich dann noch mehr Transparenz. "Wir wollen für das ganze Verfahren eine begleitende Kontrolle z.B. durch eine Personalkommission in der alle Fraktionen vertreten sein sollen." Ähnliche, ganz ausgezeichnet funktionierende Modelle, gibt es in Ausland, wie z.B. in Hamburg.

Mit dieser begleitenden Kontrolle, so hofft STROBL, werde die tagespolitische "Schlacht" um jede Personalentscheidung und der Profilierungsdruck einzelner Funktionäre und Parteien im Stadtschulrat, endgültig vorbei sein.****

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