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"Gesundheitswesen weiter nach Vorne bringen" BILD LH Sausgruber und LR Bischof stellen Schwerpunkte im Vorarlberger Gesundheitswesen für das Jahr 2000 vor

Bregenz (VLK) - Das Land Vorarlberg investiert in diesem
Jahr mehr als drei Milliarden Schilling (218 Millionen Euro)
in das Gesundheitswesen des Landes. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof gaben
heute, Montag, in einer Pressekonferenz im Landhaus in
Bregenz die Schwerpunkte bekannt: Weitere Investitionen in
die Landeskrankenhäuser, aber auch Ausbau der
Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen. Der neue
Patientenwalt Alexander Wolf hat seine Arbeit bereits
informell aufgenommen, knapp 60 Beschwerden sind bisher bei
ihm eingetroffen. ****

"In Vorarlberg wurde in den letzten Jahrzehnten ein Gesundheitswesen aufgebaut, das auf die Bedürfnisse der
Menschen ausgerichtet ist und höchstes Niveau hat", so Landeshauptmann Sausgruber, "mehr als drei Milliarden
Schilling investiert das Land Vorarlberg in diesem Jahr in
sein Gesundheitswesen. Damit wird der hohe medizinische
Standard im Land gesichert und entsprechend der Entwicklung
auch ausgebaut."

Qualitätskontrolle durch Patientenanwaltschaft

Für Landesrat Bischof ist die Einführung der Patientenanwaltschaft ein "wesentlicher Beitrag nicht nur zur Wahrung der Patientenrechte, sondern auch zur
Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen überhaupt. Denn die Vorarlberger Regelung gilt vor allem auch deshalb als richtungsweisend, weil neben den Krankenhäusern auch Alten-
und Pflegeheime sowie der gesamte ambulante Bereich mit
einbezogen werden kann und damit praktisch die gesamte Gesundheitslandschaft abdeckt." Alexander Wolf, der seine
Tätigkeit zwar erst am 1. April 2000 aufnimmt, hat seine
Arbeit schon informell aufgenommen: "Bisher sind knapp 60 Beschwerden bei mir eingelangt". Konkretere Daten konnte der
neue Patientenanwalt noch nicht nennen, da die Fälle erst
noch genau untersucht werden müssen.

Große Herausforderungen für das Gesundheitswesen

Gerade das Gesundheitswesen wird in den nächsten Jahren
vor großen Herausforderungen stehen. Landesrat Bischof: "Die weitere Entwicklung speziell im Bereich der Krankenhäuser
wird geprägt sein durch die Erhöhung des durchschnittlichen Lebensalters, Geburtenstagnation bzw. -rückgang sowie eine dynamische Weiterentwicklung der Medizin und der Medizin-
Technik."

Einen der wichtigsten Eckpfeiler in der
Gesundheitsversorgung bilden die Krankenhäuser: Sie gelten Österreichweit als vorbildlich in punkto Qualität und
Versorgung. Bischof kündigte hier weitere bauliche und organisatorische Anpassungen und Weiterentwicklungen an: "Im Landeskrankenhaus (LKH) Feldkirch wird beispielsweise die dermatologische Abteilung installiert und die damit noch
bestehende Versorgungslücke geschlossen. Mit dem Umbau- und Erweiterungskonzept für das LKH Bregenz wird es zu einer entscheidenden Verbesserung der Gesundheitsversorgung im
Großraum Bregenz kommen." Einen Generationenwechsel werde es
auch in den leitenden Positionen im LKH Feldkirch geben, wo
einige Primariate - pensionsbedingt - neu besetzt werden.

Weitere Akzente im Gesundheitswesen sind die Aktionen
"Alkohol & Co", eine Initiative für Angehörige von alkoholabhängigen Menschen, sowie "Demenz 2000": Hier geht es
um die Erhaltung, Förderung und Verbesserung der
Selbstständigkeit und Funktionalität von Menschen im Alter
von über 65 Jahre. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf
die Beratung und Betreuung von deren Angehörigen gelegt. (tm/dw/dig,nvl)

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