Graf: Audimax-Besetzung: Illegaler und undemokratischer Streik linker Chaoten

Bereits eine Million Schilling Schaden - Rektor muß handeln

Wien, 2000-03-27 (fpd) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher Dr. Martin Graf nahm heute in einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem RFS-Bundesvorsitzenden Werner Dabernig und dem Wiener RFS-Uni-Mandatar Arnulf Helperstorfer im Wiener Café Landtmann abhielt, zur Besetzung des Audimax an der Universität Wien durch Linksextremisten Stellung. ****

Graf präsentierte eine Bilanz der Besetzung. So seien an den zehn Vorlesungstagen bisher vierzig Vorlesungen abgesagt worden sowie ein Prüfungstermin für 220 Psychologiestudenten. Der Ordnerdienst der Uni Wien koste 25.000 Schilling pro Tag, insgesamt würden sich die diesbezüglichen Kosten bereits auf 350.000 Schilling belaufen, da der Ordnerdienst auch an den vorlesungsfreien Tagen benötigt werde. Weiters sei es bisher zu Sachbeschädigungen in der Höhe von 150.000 Schilling gekommen sowie aufgrund von Veranstaltungsabsagen zu einem Einnahmenentgang in der Höhe von 42.000 Schilling.

Die durchschnittliche Anzahl der Besetzer betrage fünfzehn bis zwanzig Personen, davon seien jedoch maximal die Hälfte Studierende. Als Skandal bezeichnete es Graf, daß der ORF für eine Drehgenehmigung im Audimax 15.000 Schilling bezahlt habe, was einer indirekten Unterstützung dieser Aktion gleichkomme.

Andersdenkende Studenten würden reihenweise angepöbelt, berichtete Graf, der sich über diese Unterdrückung der Meinungsfreiheit empörte. Bei der Hörerversammlung am 15. März, bei der die Besetzung beschlossen wurde, sei die Mehrheit der Studierenden entgegen den gesetzlichen Bestimmungen gar nicht zugelassen worden, einige Studierende wurden von den Linksextremisten gewaltsam entfernt. "Diesen illegalen und undemokratischen Streik hat eine radikale linke Minderheit beschlossen, 99,8 Prozent der Studierenden stehen nicht dahinter", betonte Graf. 86.000 Studierende befänden sich in der Geiselhaft einiger linker Chaoten, die zudem der Studentenschaft einen schlechten Dienst erweisen würden, da dadurch sämtliche Vorurteile der Bevölkerung den Studierenden gegenüber bestätigt würden.

Graf forderte den Rektor der Universität Wien auf, endlich Ordnung zu schaffen. Der bisherige Schaden liege bereits bei einer Million Schilling. Es müsse endlich eingegriffen werden, da auch die Budgetressourcen der Universität nicht so großartig seien. Weiters forderte Graf, die Identität der Besetzer für Regressansprüche seitens der Universität festzustellen.

"Dem Spuk muß ein Ende gesetzt werden", verlangte RFS-Mandatar Arnulf Helperstorfer. Das Image der Studenten werde dadurch schwer beschädigt. RFS-Vorsitzender Werner Dabernig meinte, es könne nicht sein, daß der Rektor nicht in der Lage sei, einen konsequenten Ablauf der Vorlesungen durchzusetzen. Kritik übte er auch am ÖH-Vorsitzenden, der bisher nichts unternommen habe. Für kommenden Mittwoch kündigte Dabernig einen um 11.00 Uhr beginnenden Aktionstag vor der Universität Wien an und forderte alle demokratischen Kräfte auf, daran teilzunehmen. Der Hörsaal gehöre den Studierenden und nicht einigen Chaoten. Weiters übergebe der RFS heute eine diesbezügliche Resolution an den Rektor. Wenn der Rektor nicht endlich handle, werde man seinen Rücktritt fordern. (Schluß)

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