Tipps zum Start der Motorradsaison Technischer Rundum-check, Einschwingen, Schutzausrüstung und ab in den Frühling

Wien (OTS) - Genug vom Winter, endlich wird's wieder Frühling. Und die Motorräder erwachen langsam aus ihrem Winterschlaf und warten nur mehr auf die erste Ausfahrt. "Die erste Fahrt ist wie der erste Skitag im Jahr - heiß ersehnt, alles ist bekannt, und doch paßt nichts so richtig", sagt Ing. Kurt Vavryn, Motorradfahrer seit fast 35 Jahren und Leiter der KfV-Abteilung für Fahrausbildung und Fahrzeugtechnik. Auch wenn das Bike schon in Herbst oder Winter technisch auf Vordermann gebracht worden ist, macht der gute Motorradfahrer vor der ersten Ausfahrt noch einen Rundum-Check. Scheinwerfer, Rück- und Bremslichter, die Blinker und vor allem die Bremsen werden kontrolliert. Der Reifen werden auf richtigen Druck gebracht und das Profil noch einmal kritisch beäugt. "Nicht ohne meine Schutzausrüstung" ist das Motto für jede Fahrt. Dazu gehört ein Sturzhelm; entsprechende Schutzkleidung, Handschuhe und Stiefel bzw. festes Schuhwerk. Das alles am besten aus hellen bzw. reflektierenden Materialien.

"Bevor ich das erste Mal richtig ausfahre, übe ich im verkehrsfreien Raum, z.B. in einem Fahrsicherheitszentrum, wo es auch entsprechende Übungsflächen gibt", sagt Motorradfan Vavryn, "das kann ich jedem empfehlen". Dieses "Einschwingen" auf geschütztem Gelände erleichtert den sicheren Start in die neue Saison.

Wieder Kurven fahren, das Gefährt beschleunigen und Bremsmanöver ausprobieren, vermitteln nach der Winterpause wieder das Gefühl für Tempo und Fahrzeug. Auf den ersten Kilometern im Verkehr müssen dann auch die Blicktechnik in der Kurve und das richtige "Lesen der Straße" wieder auf Motorradbetrieb umgestellt werden, den "kleinen Gefahren" wie Streusplit muß wieder entsprechende Beachtung geschenkt werden.

Bedenken Sie: Auch Autofahrer müssen sich wieder an die Verkehrspartner Moped und Motorrad gewöhnen. In diesem Sinne: Gute Fahrt.

Die Verkehrstoten der Vorwoche:

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 13 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 1 Radfahrer und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (8), Vorrangverletzung (2), Übermüdung (1) und Abstandfehler (1) festgestellt werden. Bei 1 Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben.

Alkoholisierung war bei einem Verkehrsunfall Mitursache. 7 der 13 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". 5 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. Vom 1. Jänner bis zum 26. März dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 169 Verkehrstote , (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Februar berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 183 Menschen tödlich.

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