Wiener Gärten präsentieren sich bei "Japan Flora 2000"

Stadt Wien erfolgreich vertreten bei internationaler Gartenbauausstellung

Wien, (OTS) Die Stadt Wien präsentiert sich derzeit erfolgreich bei der internationalen Gartenbauausstellung "Japan Flora 2000" auf der Insel Awaji in der Provinz Hyogo. Das Ausstellungsgelände befindet sich in der Nähe der Millionenstädte Osaka und Kobe. Letztere wurde am 17.1.1995 von dem großen Haushin-Awaji-Erdbeben heimgesucht. Die damals entstandenen
Schäden sind inzwischen beseitigt, die von 28 Nationen unter Mitbeteiligung von 43 weiteren Nationen gestaltete "Japan Flora 2000", die bis 17. September 2000 zu besichtigen ist, soll den Menschen weiteren Mut geben. Das Thema der Ausstellung ist "Kommunikation zwischen Mensch und Natur", die Organisatoren erwarten fünf Millionen Besucher. Nach der offiziellen Ausstellungseröffnung mit u.a. Mitgliedern des Kaiserhauses, Prinz und Prinzessin Akishino und Vertretern der die Gärten gestaltenden Nationen, folgte dieser Tage ein eigener Wien/Österreichtag.
Dieser wurde von Gemeinderätin Petra Bayr als offzieller Vertreterin der Stadt Wien eröffnet, gemeinsam mit dem Gouverneur der Präfektur Hyogo, Toshitami Kaihara, dem österreichischen Regierungskommissär für die Japan Flora, Kurt Weber (Präsident des Bundesverbandes der Erwerbsgärtner Österreichs), dem österreichischen Botschafter Dr. Dietmar Schweisgut und dem Leiter der MA 42 - Stadtgartenamt, Hofrat Ing. Paul Schiller. Der vom Stadtgartenamt Wien gestaltete rund 400m2 große barocke Freilandgarten mit Kopien des wasserspeienden "Germaul", mehrerer Wandbrunnen und zweier Zwergenfiguren aus den historischen Gärten der Mozartstadt Salzburg, wurde von den japanischen Besuchern -trotz strömenden Regens an diesem Tag - richtiggehend gestürmt. Dazu trug sicher auch bei, dass das Duo Zib - Erich Zib mit seiner Tochter Marion - Wiener Lieder spielten und das Weingut Cobenzl
der Stadt Wien grünen Veltliner und Zweigelt mit Schwarzbrot, Grammelschmalz und Verhackertem kredenzte. Genauso gut besucht
wurde die Österreich-Koje in der Halle der Nationen, in der vor
der beleuchteten Silhouette Wiens u.a. mit Rathaus, Schönbrunn, Stephanskirche und Wienerwald ein kunstvoll arrangiertes
Blumenmeer die BesucherInnen entzückte. Der Barockgarten und das Wien-Arrangement wurden von den MitarbeiterInnen des Wiener Stadtgartenamtes in den letzten Monaten geplant und in Eigenregie errichtet. Österreichische Firmen konnten sich am Wien/Österreichtag ebenfalls präsentieren. Organisatorisch unterstützt wurde das Stadtgartenamt vor Ort vom WienBüro Tokyo und der Außenhandelsstelle Tokyo. Die japanischen Medien brachten zahlreiche Berichte über die Präsentation der Stadt Wien vor und nach der Ausstellungseröffnung.

Die "Japan Flora 2000" ist die zweite internationale Blumenausstellung in Japan nach der Weltausstellung der Blumen,
die vor zehn Jahren in Osaka stattfand. Zum Ausstellungsgelände
auf der Insel Awaji fährt man über die größte Seilbrücke der Welt, die "Akashi-Meerenge-Brücke". Das Ausstellungsgelände war bis zur "Japan Flora 2000" ein Ödland, da man für den Aufbau des vor einigen Jahren errichteten internationalen Flughafens Kansai/Osaka die Erde abgetragen hat. Nun wurde mit Unterstützung vieler Länder und japanischer Regionen, Städten und Institutionen und mit Hilfe modernster Technik die Natur wiederhergestellt. Das 96 ha. große Ausstellungsgelände wurde zum Gartenmuseum, in dem sich europäische, japanische, arabische und asiatische Gärten mit verschiedenen Stilen befinden. 1,500.000 Stück schöne und oft auch seltene Blumen von 1.700 Arten zeigen ihre Pracht und 450.000
Bäume bilden eine Waldlandschaft. Auf einer Freilichtbühne mit 3.000 Zuschauerplätzen werden Kunst und Natur vereint, im "Asiaitischen Schaukasten" kann man bei asiatischen Spezialitäten seinen Hunger und Durst stillen und u.a. volkstümliche Handarbeiten, Souvenirs, Gartengeräte und Blumen kaufen. Auch das Weingut der Stadt Wien ist dort gemeinsam mit anderen österreichischen Firmen mit einem Stand vertreten. (Schluss) ma

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