Kulturstadtrat a.D. Franz Mrkvicka wird 60

Wien, (OTS) Seinen 60. Geburtstag feiert am Samstag der vormalige Wiener Kulturstadtrat Franz Mrkvicka. Mrkvicka wurde am
1. April 1940 in Wien geboren. Nach der Pflichtschule erlernte er bei der DDSG den Beruf eines Speditionskaufmannes und legte im Zweiten Bildungsweg die Handelsakademie-Matura ab. 1961 übernahm
er die Vertretung des Hafens der Stadt Bremen in Wien und ging ein Jahr darauf als Sekretär zum Internationalen Bund Freier Gewerkschaft (IBFG) nach Brüssel. Zwischen 1963 und 1972 arbeitete er beim Österreichischen Gewerkschaftsbund, verbrachte da Jahr 1972/73 bim Internationalen Arbeitsamt (ILO) in Genf und war ab
1974 in der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, und zwar als Leitender Sekretär für den Bereich "Kultur", tätig.

1982 wurde Franz Mrkvicka stellvertretender Direktor der Arbeiterkammer Wien. Im November 1979 wurde Franz Mrkvicka als Abgeordneter zum Wiener Gemeinderat und Landtag angelobt. Nach der Berufung Dr. Helmut Zilks zum Unterrichtsminister übernahm er im Mai 1983 dessen Position als Amtsführender Stadtrat für Kultur und Sport, die er bis November 1987 innehatte. Noch im gleichen Monat folgte er Ing. Hans Hobl als Abgeordneter zum Nationalrat nach und übernahm die Leitung des Kulturausschusses.

Nach seinem Ausscheiden aus der Funktion des Wiener Kultur-
und Sportstadtrates wandte sich Franz Mrkvicka wieder verstärkt
dem Bereich "Bildung und Kultur" im Rahmen der Wiener Kammer für Arbeiter und Angestellte bzw. des Österreichischen Arbeiterkammertages zu. Er arbeitete maßgeblich am Konzept eines Bildungszentrums mit, das in der Form des "Akzent" auf den Gründen des früheren Franz Domes-Lehrlingsheimes realisiert wurde. In Form eines Mehrzweckgebäudes, dessen architektonische Realisierung
nicht unumstritten war, wurde hier ein Mehrzweck-Veranstaltungsgebäude geschaffen, in dem Konzerte, Theateraufführungen (auch in serbokroatischer und türkischer Sprach für Gastarbeiter), Kabarettveranstaltungen, usw. stattfinden.

Franz Mrkvicka hat nach seiner Demission als Wiener Kulturstadtrat wesentlich dazu beigetragen, den Bereich "Bildung, Kultur, Information und Öffentlichkeitsarbeit", neben der Sozial-und Wirtschaftspolitik die dritte Säule der Aktivitäten der Arbeiterkammer, zu stärken. (Schluss) red

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