ots Ad hoc-Service: BEWAG <DE0005303002> Bewag noch wettbewerbsfähiger

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Weiteres Kostensenkungsprogramm von 300 Millionen Mark geplant

Die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz des Berliner Energieunternehmens Bewag AG sollen weiter gesteigert werden. Deshalb beabsichtigt der Vorstand der Bewag, ein neues Kostensenkungsprogramm in Höhe von 300 Millionen Mark pro Jahr zu realisieren. Durch dieses zusätzliche Programm sollen mit den bereits laufenden Maßnahmen im Geschäftsjahr 2002/2003 Einsparungen von jährlich insgesamt rund 1,3 Milliarden Mark erreicht werden. Bereits jetzt hat die Bewag Kosteneinsparungen von jährlich rund 800 Millionen Mark in allen Unternehmensbereichen weitgehend umgesetzt.

Ziel der Effizienz- und Restrukturierungsprogramme ist es, die Position der Bewag als Dienstleistungsunternehmen rund um die Energie mit Sitz und Kernmarkt in Berlin zu sichern. Gleichzeitig werden dadurch die Voraussetzungen für mehr Wachstum in allen Geschäftsfeldern und eine insgesamt erfolgreiche Marktstrategie geschaffen. Im Berliner Strommarkt will die Bewag mindestens 80 Prozent Marktanteil halten, in Deutschland mindestens fünf Prozent erreichen. Strom und Energiedienstleistungen werden künftig auch europaweit verkauft.

Die drastischen Kostensenkungsprogramme unterstützen die bereits aufgesetzten Programme zur Produkt-, Preis-, Qualitäts- und Serviceoffensive des Berliner Energieunternehmens im liberalisierten Strommarkt. Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden haben in den vergangenen Monaten durch erhebliche Preissenkungen und differenzierte Tarife und Produkte von der gesteigerten Wettbewerbskraft der Bewag profitiert.

Die Einsparungen des neuen 300-Millionen-Mark-Kostensenkungsprogramms sollen bei allen Aufwandsarten, im Wesentlichen aber in den Bereichen Material, Fremdleistungen und Personal realisiert werden. Die Zahl der Beschäftigten bei der Bewag soll von derzeit rund 6.400 auf 3.700 im Geschäftsjahr 2002/2003 reduziert werden. In der ursprünglichen Planung waren zu diesem Zeitpunkt 4.500 bis 4.700 Arbeitsplätze vorgesehen. Wie bei allen vorhergegangenen Personalreduzierungen wird der Vorstand der Bewag zusammen mit Betriebsrat und Gewerkschaften alles versuchen, damit auch dieser notwendige zusätzliche Abbau sozialverträglich durchgeführt werden kann.

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