Wasser ist lebenswichtig

Wien (OTS) - "Das erste aber ist Wasser, besser als Olympischer Sieg, besser als Gold." Diese alte griechische Weisheit beschreibt zutreffend, wie wichtig Wasser ist. Es ist lebenswichtig. Für den kranken Menschen ebenso, wie für den gesunden. "Wasser ist nicht nur zum Waschen da. Oft wird vergessen, welche Wirkung Wasser hat, wie bedeutend es für den Organismus des Menschen ist", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz.

Schon zwei bis vier Tage ohne Wasser können für den Menschen lebensgefährlich sein. Ohne Wasser überlebt ein Mensch maximal nur etwa acht Tage. Ohne Wasser als Träger von Nährstoffen und als Quellungs- und Lösungsmittel sind die Vorgänge in den Zellen und der Stoffwechsel des Menschen undenkbar. Feinböck: "Säuglinge und Kinder haben einen sehr hohen Flüssigkeitsbedarf. So sollen Säuglinge ab dem vierten Lebensmonat täglich etwa einen halben Liter Flüssigkeit zu sich nehmen; zwischen dem ersten und vierten Lebensjahr etwa einen Liter, ab dem vierten Lebensjahr mindestens einen Liter täglich. Abwechslung bringen verdünnte Obst- und Gemüsesäfte oder ungesüßte Tees."

Ein Erwachsener verbraucht täglich etwa durch Atmung, Ausscheidung und Schweißabsonderung vier bis fünf Liter Flüssigkeit. Um dies zu ersetzen, müssen zirka zwei Liter durch Trinken ersetzt werden, der Rest wird durch Nahrung aufgenommen.

Mit zunehmendem Alter wird es schwieriger, diesen Ausgleich zu schaffen. Der Energiebedarf des Körpers sinkt, das Durstgefühl lässt nach. Der Bedarf an Nährstoffen bleibt aber gleich. "Mangelt es an Nährstoffen, Energie oder Flüssigkeit, führt dies gerade bei älteren Menschen zu einem höheren Infektionsrisiko, längerer Genesungszeit und schlechterer Leistungsfähigkeit. Ältere Menschen sollten daher besonders darauf achten, täglich eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Als kleine Hilfe kann eine Flasche oder eine Kanne dienen, die diese Menge fasst und täglich leer getrunken werden sollte", sagt Feinböck.

Der Flüssigkeitsbedarf hängt aber nicht nur vom Alter ab, sondern auch von den äußeren Umständen. Feinböck: "Wer sich ballaststoffreich ernährt, braucht mehr Wasser. Gibt es zu wenig davon, können die Ballaststoffe im Darm nicht aufquellen. Verstopfung kann die Folge sein." Wer Sport betreibt oder extremen Bedingungen, etwa großer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit oder starker Belastung, ausgesetzt ist, beginnt zu schwitzen. "Bis zu zwei Liter Schweiß sondert der Körper dann ab. Auch dieser Verlust muss durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr ersetzt werden", schließt Feinböck.

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