Muzik: Verkehrsminister Schmid streicht 3 Milliarden beim Straßenbau

Welche Auswirkungen wird dies für Niederösterreich haben?

St. Pölten, (SPI) - Verkehrsminister Schmid hat kürzlich gegenüber der Öffentlichkeit bestätigt, dass er 3 Milliarden Schilling aus dem Budget für Straßenbau streichen wird. Derzeit investiert der Bund jährlich rund 8 Milliarden Schilling in die Verkehrsinfrastruktur. Die Kürzung des Strassenbudgets
entspricht somit etwa 38 Prozent. "Welche Auswirkungen dies auf Niederösterreich hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht
einmal abzuschätzen. Eines jedoch steht schon mit Sicherheit
fest: Zahlreiche wichtige Projekte werden dieser Maßnahme zum
Opfer fallen”, kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Hans Muzik.****

"Wie es aussieht, steht die heimische Verkehrsinfrastruktur
unter keinem guten Stern. Nach wie vor bestehen keine Anzeichen
für die Realisierung dringend notwendiger Verkehrsvorhaben. Trotzdem zaudert die blau-schwarze Regierung bei der Einführung
des LKW-Road-Pricing. Jährlich entgehen dem Staat dadurch
Einnahmen in Millionenhöhe. Zu dieser tristen Lage werden nun
noch weitere 3 Milliarden eingespart. Nicht nur die Tausenden Pendler, sondern auch die Wirtschaftstreibenden hinsichtlich
ihrer Standortqualität leiden unter der mangelnden
Infrastruktur. Zusätzlich rechnet man im Baugewerbe durch diese Einsparung von Minister Schmid mit einem Verlust von 3.000 Arbeitsplätzen”, sieht der SPNÖ Verkehrssprecher Muzik eine absolutes "Verkehrsdesaster” der blauschwarzen Politik.
(Schluss) as/fa

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