ots Ad hoc-Service: Stinnes AG <DE0007264301> Stinnes Rekorderge

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Stinnes mit Rekordergebnis für 1999
Im Geschäftsjahr 1999 steigerte Stinnes den Konzernumsatz bereinigt um abgegebene Geschäfte - um 4 Prozent auf 11,76 Mrd. Euro. Abgegeben wurden neben dem Reifendienst die bei der BTL- Übernahme erworbenen Luft- und Seefrachtaktivitäten der Wilson- Gruppe.

Das Betriebsergebnis stieg um 35 Prozent von 133 auf 180 Mio. Euro. Die sehr gute Entwicklung in der Chemie und der Turn-Around bei den Baustoffen waren dafür ausschlaggebend. Mit einem Zuwachs um 32 Prozent stieg das Konzernergebnis vor Steuern von 125 Mio. auf 165 Mio. Euro. Damit hat die Stinnes AG den Rekordwert ihrer 192jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen Konzernfremder liegt mit 98 Mio. Euro um 150 Prozent über dem Vorjahr. Nach Einstellung in die Rücklagen verbleibt daraus ein Bilanzgewinn von 46,9 Mio. Euro. Der Hauptversammlung am 8. Juni wird die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorgeschlagen. Für das zweite Halbjahr 1999 ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent. Stinnes hat im Geschäftsjahr 1999 die Investitionen um 18,4 Prozent auf 676 Mio. Euro erhöht, vorrangig in den Bereichen Verkehr und Chemie. Trotz der höheren Investitionen konnte die Bilanzstruktur weiter verbessert werden. Das Verhältnis von verzinslichem Fremdkapital abzüglich liquider Mittel zum Eigenkapital verbesserte sich von 104 auf 98 Prozent durch ein aktives Portfoliomanagement und die Abgabe nicht betriebsnotwendigen Vermögens. Durch die Abgabe des Reifendienstes und der Wilson-Gruppe ging die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende um 7,6 Prozent von 47.502 auf 43.885 zurück. Schenker hat einen Umsatz von 5,2 Mrd. Euro (Vorjahr 5,3 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis ging 1999 vor allem wegen deutlich gestiegener Abschreibungen und Akquisitionszinsen aus dem BTL-Erwerb um 26 Prozent auf 90 Mio. Euro zurück. Brenntag steigerte den Umsatz um 10 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro und das Betriebsergebnis um 56 Prozent auf 71 Mio. Euro. Stinnes Interfer verbesserte bei einem um 14 Prozent rückläufigen Umsatz das Betriebsergebnis um 7 Prozent auf 31 Mio. Euro. Damit konnte der Werkstoffbereich unter anderem Synergiepotenziale aus der Zusammenlegung der Stahl- und Rohstoffaktivitäten heben. Raab Karcher Baustoffe schaffte den angekündigten TurnAround früher als erwartet:
Das Betriebsergebnis verbesserte sich von minus 18 auf plus 15,7 Mio. Euro. Stinnes Intertec steigerte den Umsatz um 10,2 Prozent auf 189,8 Mio. Euro und das Betriebsergebnis nahm um 24 Prozent auf 13,8 Mio. Euro zu.

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