Schlögl: Ich fordere kostenlosen Unfallversicherungsschutz für die Feuerwehrleute

Belastungspaket für die gemeinnützigen Organisationen:

Niederösterreich (SPI) "Im Gegensatz zu den Helfern der Rettungsorganisationen bekommen Feuerwehrleute keine kostenlose Hepatitis - B Impfung. Weiters scheinen die Feuerwehrleute auch nicht in der Berufskrankenliste auf. Dies wäre unbedingt notwendig, da sich der Einsatzbereich der Feuerwehren in den letzten Jahren wesentlich erweitert hat. So macht den Grossteil der Einsätze, die Bergung von Unfallopfern aus", stellte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ und Stv. Klubobmann NR Mag. Karl Schlögl anlässlich der Eröffnung und Übergabe des neuen Feuerwehrhauses in Möllersdorf am Sonntag fest.

"Diese blau/schwarze Bundesregierung geht mit den gemeinnützigen Organisationen überhaupt eigenartig um. So werden durch Subventionskürzungen den Organisationen 25 Prozent der Einnahmen gestrichen. Neben dieser Einnahmenkürzung müssen die gemeinnützigen Organisationen wahrscheinlich auch eine wesentliche Verteuerung beim Versand ihrer Zeitungen, die für Spendenaufrufe und Mitgliederwerbung notwendig sind, verkraften. Die gemeinnützigen Organisationen ersparen aber dem Staat viele Millionen durch ihre Tätigkeit für die Gemeinschaft. Wir
Sozialdemokraten werden alles tun, um diese Belastungen von den gemeinnützigen Organisationen abzuwenden", so Schlögl.

"Für die Rettungsorganisationen ist der Einsatz von Zivildienern eine wichtige Frage um den Dienstbetrieb aufrecht erhalten zu können. Jetzt werden diese Organisationen mit der Entscheidung konfrontiert, dass um vieles weniger Zivildiener zugeteilt werden. Die Versorgung der Bevölkerung wäre dadurch dramatisch gefährdet. Niemand von uns kann sagen, ob und wann er jemals die Hilfe der Feuerwehr oder Rettung benötigen wird. Aber wenn es einmal dazu kommt, dann wollen wir "Glück im Unglück" haben. Wir alle hoffen dann auf rasche und effiziente Hilfe. Ich möchte allen Helfern ob bei der Feuerwehr oder bei anderen gemeinnützigen Organisationen sehr herzlich danken. Die Freiwilligkeit des Einsatzes dieser Helfer in der Not kann nicht hoch genug eingeschätzt werden", so der Vorsitzende der SPÖ-NÖ und Stv. Klubobmann NR Mag. Karl Schlögl. (schluss)

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