Auer: Regierung plant die Streichung der Sozialtarife für Telefon

Pensionisten und Mindestrentner sind die unmittelbar Leidtragenden

St. Pölten, (SPI) - "Einen weiteren sozialpolitischen Anschlag
der blauschwarzen Regierung" ortet die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helene Auer. So haben FPÖ und ÖVP die Abschaffung der Sozialtarife der Post beschlossen, welche bisher
vor allem Pensionisten, Mindestrentnern und vielen anderen Bedürftigen, zugute kamen. "Dies ist ein einmaliger sozialpolitischer Skandal. Mit der Abschaffung der Sozialtarife
wird vielen Menschen, die sich dann die Telefontarife nicht mehr leisten können, jede Möglichkeit genommen, an modernen Kommunikationsmethoden teilzuhaben. Ja es wird damit auch das
Leben und die Gesundheit der Menschen gefährdet, wenn kein
Telefon zur raschen Herbeirufung von Hilfe mehr vorhanden ist", kritisiert Auer.****

Es sei weiters eine "Verhöhnung der Bevölkerung", wenn die ÖVP
in Person von Generalsekretärin "Gräfin" Maria Rauch-Kallat nun verlauten ließ, "dass es nun an allen Telefonbetreibern liege, Sozialtarife für ihre Kunden anzubieten und nicht den
Steuerzahler dafür zur Kassa zu bitten." "Das wäre genauso, als würde man von Pharma-Unternehmer VP-Minister Martin Bartenstein verlangen, in seinem Konzern erzeugte Medikamente für sozial Bedürftige oder einkommensschwächere Menschen billiger zu verkaufen. Der Mißerfolg einer solchen Forderung ist wohl vorprogrammiert - ein solcher Vorschlag kann wirklich nur von
einer Person kommen, die auf dem sozialpolitischen Auge völlig blind ist", so Auer weiter.

Die Telekom-Austria ist noch im Besitz aller Österreicherinnen
und Österreicher. Aber wie lange noch? Mit ihren "Total-Privatisierungsplänen" gibt die Regierung natürlich die Möglichkeit aus der Hand, jenen Sozialtarife zu gewähren, die es wirklich notwendig haben. Bei privaten Eigentümern zählt nur der Gewinn - selten aber das soziale Gewissen. "Diese Regierung ist
eine Gefährdung der sozialen und gesellschaftlichen Stabilität. Die Bundesregierung verabschiedet sich vom gesellschaftlichen Anspruch, dort für Ausgleich zu sorgen, wo es Schwächere gibt,
die nicht selbst die Kraft haben, ihre Interessen durchzusetzen. Pensionisten, Familien und alle, die nicht so viel verdienen wie Gräfin Maria Rauch-Kallat sind die Leidtragenden", so Auer abschließend.
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