Dirnberger gegen Verschlechterung bei krankheitsbedingter Frühpension

Seit Sickls Amtsantritt durchzieht ein kalter sozialer Wind das Land

"Das Hinaufsetzen des Antrittsalters bei krankheitsbedingten Frühpensionen ist völlig inakzeptabel. Es ist auch ein schlechter Scherz, wenn nun die Kürzung der Abschläge bei den Frühpensionen um ein halbes Prozent von 11 Prozent auf 10,5 Prozent als Erfolg gefeiert wird." Das stellt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) zu den Plänen von Sozialministerin Sickls Expertenrunden fest.

"Es kann doch nicht sein, dass jene, wie etwa Bauarbeiter, die durch die Zustände am Arbeitsplatz krank werden, durch eine Verschlechterung beim Antrittsalter auch noch bestraft werden. Das zeugt von der unsozialen Haltung der FPÖ-Ministerin. Die Ministerin wäre gut beraten, bei allem Verständnis für eine sparsame Gesinnung, den Bogen nicht zu überspannen. Seit ihrem Amtsantritt durchweht ein kalter sozialer Wind das Land", kritisiert AK-Vizepräsident Dirnberger die Sozialministerin. Die soziale Kälte der Schlossherrin Sickl, so Dirnberger, ist auch aus der Diktion "die Erhöhung des Frühpensionsalters wegen geminderter Erwerbsfähigkeit sei nur eine Variante" herauszulesen. "Mit dem Schicksal von Invaliden spielt man nicht, Frau Minister! Schlagen sie sich solche Gedanken aus dem Kopf", fordert AK-Vizepräsident Dirnberger.

Rückfragen: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger, Tel.:
0664-2009448

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