"profil": Bank Burgenland: Krach um Vorstand

Aufsichtsrat bemängelt Klumpenrisken - Umbesetzungen im Management geplant Ð Chefanalyst der Erste-Bank hat sich für Vorstandsmandat beworben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, steht die
EB- und Hypo-Bank Burgenland AG (Bank Burgenland) vor
einer Neubesetzung des Vorstandes. Die entsprechenden
Beschlüsse sollen in einer Aufsichtsratssitzung am
Mittwoch, den 29. März, gefasst werden. Der
stellvertretende Aufsichtsratspräsident Erwin
Schneeberger gegenüber "profil": "Es stimmt, dass da
etwas passieren wird."

Als fixiert gilt die Pensionierung des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Günter Widder, 60. Zudem ist
nunmehr auch ungewiss, ob die Ende April auslaufenden Vorstandsverträge von Generaldirektor Ernst Gassner und
Manfred Schneider verlängert werden. Nach "profil"
vorliegenden Information gibt es seit Wochen schwere
Differenzen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat um die
Bewertung von Kreditrisiken. Die Bank Ð 43 Prozent Land
Burgenland, 34 Prozent Bank Austria, der Rest ist
Streubesitz Ð soll gegenüber einzelnen Kunden in den
vergangenen Monaten überproportional hohe Forderungen
aufgebaut und sich damit ein sogenanntes Klumpenrisiko
eingehandelt haben. Generaldirektor Gassner bestätigt
gegenüber "profil" zwar "Diskussionen mit dem
Aufsichtsrat", will aber von erhöhten Risiken nichts
wissen. Gassner: "Da ist nichts Beunruhigendes."

Dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Sanochemia-Chef
Werner Frantsits liegt laut "profil" bereits eine Reihe von Vorstands-Bewerbungen vor, darunter der
Geschäftsführer der Regionalmanagement Burgenland
GmbH, Manfred Dorner, und der Chefanalyst der Erste
Bank, Friedrich Mostböck.

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