Partik-Pable: "Vordergründige Entscheidung von Ioan Holender"

Wien, 2000-03-25 (fpd) - Als eine "absolut vordergründige" Entscheidung von Staatsoperndirektor Ioan Holender bezeichnete heute die freiheitliche Abg. Dr. Helene Partik-Pable die für Sommer geplanten Aufführungen der "Lustigen Witwe" wegen "massiver Stornos von Touristen" abzusagen ****

"Nach dem noch vor kurzem bekannt wurde, daß die Volksoper eine bessere Auslastung als die Staatsoper hat, will nun Holender seinen Mißerfolg auf die angeblichen Stornos von ausländischen Gästen wegen der FPÖ/ÖVP-Regierung schieben", so Partik-Pable.

Wenn der Staatsoperndirektor ein gutes und interessantes Programm zusammenstelle, dann würde er auch nicht auf seinen Karten sitzen bleiben. Der Entschluß, die Sommeraufführungen abzusagen, sei völlig falsch und müsse unbedingt revidiert werden. Noch dazu, wo Wien doch eine Ausfallshaftung von 80 Prozent für diese Sommervorstellungen übernommen habe, betonte Partik-Pable.

Schließlich sei es unannehmbar, daß der Opernchef solche tiefgreifende Veranlassungen treffe, denn schließlich sei ja der Chef der Bundestheaterholding Dr. Springer dafür verantwortlich, daß auch im Sommer in der Staatsoper eine entsprechende Touristenattraktion vorhanden sein sollte, schloß Partik-Pable. (Schluß)

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