Dirnberger: Marin ist ein Wendehals der Extraklasse

Angeblicher Sozialexperte wurde zum Speichellecker des neoliberalen Zeitgeistes

Wien (OTS) - "Der Sozialforscher Bernd Marin verdient bekanntlich recht gut, daher könnte er sich die heute von ihm selbst verlangten Selbstbehalte leisten. Für die Mehrheit der Bevölkerung wäre so ein Selbstbehalt aber eine unsoziale Krankensteuer." Mit diesen Worten reagierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf Aussagen Marins. Wie wenig Ahnung Marin von der Materie hat, zeigen seine Vergleiche mit Versicherten, bei denen es einen Selbstbehalt gibt. Dort hat der Selbstbehalt nachweislich keinerlei Steuerungsfunktion gebracht. Marin hat sich zum Speichellecker des neoliberalen Zeitgeistes gewandelt, aber was tut Marin nicht alles, um im Geschäft zu bleiben.

Dirnberger: "Der bisher der SPÖ zugeordnete Marin ist ein Wendehals der Extraklasse. Um offenbar sein guten Kontakte zum Sozialministerium nicht zu gefährden, redet er jetzt den FP-Forderungen nach einem Selbstbehalt als Erziehungsmaßnahme für Patienten das Wort. Die Patienten brauchen von Maßnahmen à la Marin nicht erzogen werden. Vielmehr ist ein Umdenken beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger notwendig:

- Maßnahmen gegen Pharmakonzerne, die die Preise für Medikamente nach oben treiben - die Gewinne der Pharmakonzerne dürfen nicht weiter explodieren, da die Krankenkassen dabei kollabieren

- Maßnahmen gegen Ärzte, die nicht kostenbewußt verschreiben

- eine quartalsmäßige Abrechnung an die Patienten zur Information über die Kosten und zur Kontrolle, ob die verrechneten Leistungen der Ärzte auch tatsächlich erbracht wurden."

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