Vladyka: Antibiotika im Tierfutter gefährden die Gesundheit der Menschen

Strengere Kontrollen und Maßnahmen seitens des Landwirtschaftsministers Molterer dringendst notwendig

St. Pölten, (SPI) - "Die Menschen werden mehr und mehr gegen Antibiotika resistent. Dies hat weitreichende Folgen, denn Antibiotika sind häufig das einzige Medikament, das bei gewissen Erkrankungen eine Heilung gewährleistet. Was nun eine steigende Resistenz für die Gesundheit der Bevölkerung bedeutet, muss wohl nicht extra erklärt werden. Es verhärtet sich zunehmend der Verdacht, dass die Hauptursache dafür der vermehrte und oft illegale Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln ist. Besonders gefährdet sind dabei Kinder und Schwangere.
Landwirtschaftsminister Molterer ist deshalb gefordert sofort entsprechende Maßnahmen zu setzten und strenge Kontrollen durchführen zu lassen”, betont die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka.****

Laut Presseberichten wurden erst kürzlich bei einem Schweinezüchter in Niederösterreich 25 Kilogramm des Breitbandantibiotikums Chlortetracylinhydrochlorid (CTC)
gefunden. Ein für den Menschen extrem gefährliches Arzneimittel, das nur in kleinsten Dosen an die Tiere und nach genauer
Anleitung eines Tierarztes verabreicht werden darf. "Mehr als zweifelhaft, dass das in diesem Fall geschehen ist. Darüber
hinaus besteht der begründete Verdacht, dass dieses Arzneimittel
im Ausland gekauft und illegal nach Österreich gebracht worden
ist. Dieser Vorfall wird wohl kein Einzelfall sein. Deshalb muss Landwirtschaftsminister Molterer dafür Sorge tragen, dass die bestehenden Regelungen verschärft und vor allem die Vertriebskanäle, aber auch die Tierzüchter lückenlos
kontrolliert werden. Nur so können weitere Fälle vermieden und
das Risiko für die Konsumenten entsprechend reduziert werden”, bekräftigt Vladyka.
(Schluss) as/fa

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