FPÖ präsentiert Anti-Drogen-Konzept

Wien, (OTS) Präventionsmaßnahmen, die schon im Volksschulalter einsetzen sollen und Hilfe statt Wegschauen sind
die zwei wesentlichen Forderungen der FPÖ im Kampf gegen den Drogenmissbrauch. Dies erklärte Stadträtin Karin Landauer in einem gemeinsamen Pressegespräch mit den freiheitlichen Mitgliedern des Wiener Gesundheitsausschusses GR Heidrun Schmalenberg, GR Heinz Christian Strache, GR Mag. Helmut Kowarik, GR Frigga Wicke und GR Clemens Rehse, in dem ein "Antidrogenkonzept" vorgestellt wurde.
Im Kampf gegen den Drogenmissbrauch sei es nicht fünf vor zwölf sondern bereits fünf nach eins, meinte Landauer und verwies auf
den zunehmenden Cannabis-Konsum und die rasch um sich greifenden Designer-Drogen bei Jugendlichen. Auch der Zigaretten- und Alkoholkonsum steige in dieser Altersgruppe bedenklich an.

"Wir wollen nicht wegschauen, wir wollen helfen", betonte Landauer, die darauf hofft, "ein Klima der Hellhörigkeit" schaffen zu können, ähnlich wie es jetzt beim Kindesmissbrauch geschehe. Vorrangigstes Ziel müsste die Prävention sein. Beginnen könnte man damit bereits im Kindesalter. Vor allem dem Schularzt käme da eine besondere Bedeutung zu. Es sollte in Schulen verpflichtende Drogenuntersuchungen geben, so wie es auch Vorsorgeuntersuchungen betreffend Zahn- oder Haltungsschäden gebe. Bei nicht Volljährigen dürfe es bei festgestelltem Drogenmissbrauch nicht zu einer
Anzeige kommen, aber es müsse beratende Hilfe geben. Weitere Forderungen der FPÖ: Ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz, ein effizienteres Substitutionsprogramm mit dem Ziel, den Kranken von der Droge abzubringen. Im Kampf gegen den Drogenhandel sollten die bestehenden Gesetze strikter angewendet werden, oder auch, entsprechend Beispielen in den USA, verschärft werden. Alle Personen, die beruflich mit Jugendlichen arbeiten, sollten sich einer freiwilligen Drogenuntersuchung unterziehen. (Schluss) js/bs

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