NR Heinzl: Eine Spritze zum Schutz der Feuerwehr!

St. Pölten, (SPI) - "Im Gegensatz zu den Helfern der Rettungsorganisationen bekommen
Feuerwehrleute keine kostenlose Hepatitis-B Impfung und scheinen auch nicht in der Berufskrankheitenliste auf. Die SPÖ-Abgeordneten setzen sich mit einem Antrag für die Gratisschutzimpfung der mehr als 310.000 Feuerwehrmänner und -frauen ein, betonte der SPÖ-Abgeordnete Anton Heinzl. In den letzten Jahren machten so genannte technische Hilfeleistungen, wie beispielsweise die Bergung von Unfallopfern aus Autowracks, den Großteil der Feuerwehreinsätze aus. Dadurch ist oft ein Körperkontakt mit den Verletzten unumgänglich und Feuerwehrleute sind damit einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. "Die Einsatzmannschaften müssen geschützt werden, eine einfache Spritze beispielsweise gegen Hepatitis schafft Abhilfe", stellt der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl fest. In Niederösterreich gibt es 82876 Feuerwehrleute und 3245 Mitglieder der Feuerwehrjugend.****

In dem am 21. März 2000 im Nationalrat eingebrachten Antrag fordern die SPÖ-Abgeordneten auch eine Änderung des Sozialversicherungsgesetzes, damit auch für Feuerwehrleute bei einer Berufskrankheit Leistungen der Unfallversicherung für den Erkrankten oder seine Hinterbliebenen erbracht werden. "Aufgrund der immer größer werdenden Ansteckungsgefahr der mehr als 310.000 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ist es höchste Zeit, die Feuerwehr mit den Rettungsorganisationen gleichzustellen und sie in die Berufskrankheitenliste aufzunehmen", so Heinzl.

Im letzten Jahr rückte die Feuerwehr rund 210.000 mal zu Einsätzen aus. Zwei Drittel davon waren so genannte technische Hilfsleistungen. Lediglich ein Drittel diente der Brandbekämpfung. "Dieser Entwicklung muss zum Schutz der Feuerwehrleute Rechnung getragen werden", schloss Heinzl.
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