Welt-Tuberkulose-Tag: Pumberger fordert verpflichtende Untersuchungen!

Angehörige von Risikogruppen bedürfen einer verpflichtenden TBC-Untersuchung!

Wien, 2000-03-23 (fpd) - Anläßlich des morgen, Freitag, stattfindenden Welt-Tuberkulose-Tages erneuerte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger seine Forderung nach verpflichtende TBC-Untersuchungen für Angehörige von Risikogruppen. ****

"Vor etwa zehn Jahren wurden die TBC-Schutzimpfungen für Säuglinge eingestellt. Daher sind heute alle Kinder unter zehn Jahren ungeschützt! Dies, obwohl Tbc nach wie vor existiert und zwar vermehrt bei Zuwanderern aus dem ehemaligen Ostblock, aus Afrika und Asien sowie bei Prostituierten, Bewohnern von Obdachlosenheimen und Strafgefangenen", kritisierte Pumberger.

"Die Gesundheitsstandards in den genannten Regionen sind wesentlich schlechter als bei uns! So ist es auch gar nicht verwunderlich, daß Staaten wie die USA und Kanada oder Australien und Neuseeland ihren Zuwanderern strenge gesundheitliche Untersuchungen auferlegen", erläuterte Pumberger.

Die Notwendigkeit zeigen die Daten der WHO:

Pro Jahr erkranken weltweit acht Millionen Menschen an Tuberkulose. Jährlich erliegen zwei Millionen Personen der heimtückischen Krankheit.
Weltweit leben 16 bis 20 Millionen Menschen mit Tuberkulose.
Ein Patient mit infektiöser und nicht behandelter Tbc steckt pro Jahr zehn bis 15 Menschen an.

"Bekanntlich machen Epidemien vor den Grenzen eines Staates nicht halt und der Schutz unserer Bevölkerung muß Vorrang haben!
Wenn die Risikogruppen nicht vorsorglich untersucht werden, droht die Wiedereinführung der schmerzhaften Tuberkulose-Schutzimpfung für Säuglinge notwendig zu werden", schloß Pumberger. (Schluß)

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