Projekt Goldberg-Deponie begraben

Pröll: Bürgeranliegen stehen an erster Stelle

St.Pölten (NLK) - Eine Endlos-Geschichte geht zu Ende: "Das
Projekt Sondermüll-Deponie Goldberg (Größe 100 Hektar) der OMV-Tochter Proterra (Ölsanierung) in der Gemeinde Wildungsmauer, Bezirk Bruck an der Leitha, wird mit dem heutigen Tag begraben", teilten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und OMV-Generaldirektor Dr. Richard Schenz heute in Wildungsmauer mit. Ausschlaggebend dafür waren die Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und ein negativer Naturschutzbescheid der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha. Die Bevölkerung wehrte sich jahrelang gegen die Deponie. "Die Anliegen der Bürger stehen für mich an erster Stelle", betonte Pröll. Er habe sich seit 1996 dafür eingesetzt, die Deponie zu verhindern. Zudem widerspreche eine Deponie dem NÖ Abfallwirtschaftskonzept, das auf Verbrennung setze. Auch der Bedarf für eine solche Deponie sei nie gegeben gewesen. Pröll: "Wir wollen den Tourismus in der Region forcieren, eine Deponie wäre da kontraproduktiv." OMV-Generaldirektor Schenz meinte, dass die OMV die Anliegen ihrer Kunden und die Ansicht des Landeshauptmannes ernst nehme. Auch aus umweltpolitischen Gründen habe man jetzt auf das Projekt verzichtet.

Die Idee der Goldberg-Deponie entstand vor ungefähr 10 Jahren. Die OMV wäre Betreiber der Deponie gewesen. In das Projekt hat die OMV bisher 10 Millionen Schilling investiert.

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