Neues TACIS-Förderprogramm der EU bis 2006 mit 43 Mrd-ATS-Budget

Auch Investitionen sollen nun verstärkt finanziert werden -EU-Kommission stellt "TACIS Neu" in der WKÖ am 27. März vor

Wien (PWK) - Der Kreis der österreichischen Unternehmen, die sich an einschlägigen Ausschreibungen im Rahmen von TACIS beteiligen, könnte sich durch die neue TACIS-Verordnung weiter erhöhen. Das seit 1990 bestehende TACIS-Programm der Europäischen Union zur Unterstützung des Reformprozesses in Osteuropa und Mittelasien wird aufgrund neuer Rechtsgrundlagen von 2000 bis 2006 neue Schwerpunkte setzen. "Mit einem Gesamtbudget von rund 43,2 Mrd Schilling (3,138 Mrd Euro) sollen künftig unter anderem auch verstärkt Investitionen aus TACIS-Mitteln finanziert werden, dies eröffnet österreichischen Firmen neue Beteiligungs-Chancen", berichtet Jutta Kaufmann, Referatsleiterin "EU-Drittstaatenprogramme" in der Wirtschaftskammer Österreich.

Zur Information über die wichtigsten Änderungen von TACIS Neu, die aufgrund der bisherigen Programm-Erfahrungen vorgenommen wurden, stellen John Kjaer und Sven Kjellström von der Europäischen Kommission den österreichischen Unternehmen am Montag, dem 27. März, in der Wirtschaftskammer Österreich die neue TACIS-Verordnung und deren konkrete Umsetzung vor. Über die praktischen Erfahrungen mit dem TACIS-Programm in Russland wird der österreichische Handelsdelegierte in Moskau, Johann Kausl, berichten.

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten österreichischer Unternehmen, bei TACIS Fuß zu fassen, ergaben sich in den letzten Jahren einige erfolgreiche Beteiligungen. Daran gilt es nun anzuknüpfen, und das Ergebnis in Zukunft noch zu verbessern", erklärt Kaufmann.

Konkret stellt das TACIS-Programm EU-Hilfe für Russland, die Ukraine, Weißrussland, Georgien, Moldawien, Turkmenistan, Usbekistan und die Mongolei dar. Insbesondere sollen dabei der Übergang dieser Länder zur Marktwirtschaft gefördert sowie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gestärkt werden. Grundlage der TACIS-Verordnung sind die Prinzipien und Ziele, die in den Partnerschafts- und Kooperationsabkommen sowie in den Abkommen über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und diesen Ländern aufgelistet sind.

Die Unterstützung durch die Europäische Union wird hauptsächlich in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gewährt. Neu ist, dass bis zu 20 Prozent des Jahresbudgets für jedes einzelne Land für die Finanzierung von Investitionen verwendet werden dürfen. Ebenfalls bis zu 20 Prozent stehen für den neu eingeführten "Anreiz-Mechanismus" zur Verfügung, eine Art Qualitätsprämie, um die besten Projekte zu belohnen. (Ne)

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