- 22.03.2000, 13:59:06
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ORF-Landesstudio NÖ erhält Zubau
Pröll: Informationen aus dem Land und für das Land
St.Pölten (NLK) - Das ORF-Landesstudio Niederösterreich in
St.Pölten erhält einen Zubau: Nur knapp eineinhalb Jahre nach der
Eröffnung des neuen Landesstudios im südwestlichen Bereich des NÖ
Landhausviertels erfolgte heute der Spatenstich für einen Zubau, mit
dem weitere 1.200 Nutzfläche für die 115 ORF-Mitarbeiter geschaffen
werden sollen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist überzeugt, dass
die Erweiterung zur weiteren guten Entwicklung des Landesstudios und
des ORF insgesamt beiträgt, weil damit auch die Eigenständigkeit und
die Zusammengehörigkeit gestärkt und gleichzeitig die
Regionalisierung forciert werden. "Ein starkes Regionalradio braucht
ein starkes Herz", so der Landeshauptmann, für den das Landesstudio
Informationen aus dem Land und für das Land bietet. Gleichzeitig
werde der Zubau zu einer weiteren Bereicherung der Architektur des
Landesviertels beitragen.
Der ebenfalls von Architekt Prof. Gustav Peichl konzipierte Zubau
mit einem Erd- und Obergeschoß kostet ohne die technischen
Einrichtungen rund 30 Millionen Schilling und soll im bereits März
2001 bezugsfertig sein. Anschließend wird das Haupthaus, bei dessen
Errichtung bereits eine eventuelle bauliche Erweiterung
berücksichtigt wurde, umstrukturiert. Die Arbeiten werden bis zum
Herbst des kommenden Jahres abgeschlossen.
Sowohl die Landesintendantin Dr. Monika Lindner als auch
ORF-Generalintendant Gerhard Weis sehen in diesem Zubau ein klares
Bekenntnis zum Föderalismus und zur Landeshauptstadt. Gleichzeitig
werde auch die Regionalisierung vorangetrieben. Mitte April wird in
Amstetten bereits die 4. ORF-Außenstelle in Niederösterreich
eröffnet. Denn angesichts der rasanten Entwicklung im Medienbereich
brauche es, so Weis, ein modernes Flächenradio, um auch künftig die
Marktführerschaft behaupten zu können.
Bereits bei der Übersiedlung aller ORF-Mitarbeiter des
Landesstudios nach St Pölten im Jänner 1999 zeigte sich, dass das
vorhandene Raumangebot nicht ausreicht. Als Übergangslösung wurden
deshalb zwei ehemalige Baubüros der NÖPlan angemietet und adaptiert.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163
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