Neuer Dealing-Room in der Oberbank

Internethandel geht in Vollbetrieb - BILD (web) Überdurchschnittlicher Marktanteil im Devisengeschäft

Wien (OTS) - Seit 21. März 2000 bietet die Oberbank in Linz mit ihrem neuen "Dealing-Room" internationalen Top-Standard im Bereich Treasury. Am 3. April geht Österreichs erstes Internet-Devisenhandelssystem FX Net Trade in den 24 Stunden Vollbetrieb. "Die Übersiedlung in das neue High-Tech-Center war eine minutiös geplante Aktion", berichtete Vorstandsdirektor Dr. Franz Gasselsberger am 21. März bei der Eröffnung. Mehr als 100 Spitzenvertreter der österreichischen Wirtschaft - Direktkunden der Oberbank - waren beim Startschuß dabei.

"Mit dem neuen Dealing-Room wird unser Service ein weiteres Stück verfeinert und ausgebaut", erläuterte Dr. Franz Gasselsberger, Vorstandsdirektor der Oberbank, "zur Zeit werden knapp 140 Direktkunden betreut. Rund 90 Prozent davon sind Unternehmen aus dem Kreis der TOP-500 und der TOP-2000 in Österreich." Insgesamt sind in der Treasury-Abteilung 33 Mitarbeiter beschäftigt, davon sieben im Direktkundengeschäft. Die Abteilung ist rund um die Uhr mit den wichtigsten Handelsplätzen und "märkten der Welt verbunden. Täglich fließen Cash-Flows von 5 Milliarden Schilling oder 363,5 Millionen Euro über das Oberbank-Treasury. "Tendenz steigend", freute sich Gasselsberger, "dies machte auch die Übersiedlung notwendig."

Übersiedlungsaktion - eine technische und logistische Feinarbeit

Für die Übersiedlungsaktion "New Dealing-Room" wurde ein völlig neues und paralleles EDV-Netz hochgezogen. Rund 20 Systeme mußten gleichgeschaltet werden. "Anfang März, von Freitag 18.00 bis Montag 8.00 Uhr, lief die gesamte Operation", berichtete Helmut Edlbauer, Direktor der Treasury-Abteilung bei der Eröffnung. "Im Probebetrieb konnten sich Mensch und Maschine bereits bewähren." Trotz hoher technischer Komplexität verlief alles reibungslos.

FX Net Trade - eine erfolgreiche Zwischenbilanz

Edlbauer zog eine erste Zwischenbilanz für FX Net Trade. Die Oberbank hat im Februar Österreichs erstes Internet-Devisenhandelssystem am Markt eingeführt. "FX Net Trade entpuppt sich als voller Erfolg", berichtete der Treasury-Chef bei der Eröffnung. "Mehr als 50 User setzen bereits auf die neue Technologie." Ab 3. April wird die Zugriffszeit auf 24 Stunden erweitert. "Damit können Unternehmen ortsunabhängig rund um die Uhr ihre Devisengeschäfte mit uns als erste Bank in Österreich abwickeln", betonte Edlbauer.

Treasury in der Oberbank

Bereits 1994 hat die Oberbank als erste Bank Österreichs die Handelsbereiche "Wertpapiere" und "Geld und Devisen" in der neuen Treasury-Abteilung zusammengefasst. Ziel dieser Konzentration war neben der Bündelung des Fach-Knowhows für die Kundenbetreuung vor allem auch die Zusammenführung der Verantwortung für die Umsetzung der Steuerung der Markt- und Zinsänderungsrisiken der Bank in eine Hand.

Heute gliedert sich die Treasury-Abteilung in die zwei Handelsbereiche "Kursprodukte" (Aktien, Devisen, Gold, Noten) und "Zinsprodukte" (von Geldmarktinstrumenten bis zu Kapitalmarktpapieren und Derivate, die vor allem im Risikomanagement eine Rolle spielen), in das sogenannte "Middle Office/Controlling" (Datenmanagement) und in die "Direktkundenbetreuung".

Erfolgsfaktor Direktkundenbetreuung

Besonders bewährt, hat sich die vor ca. zwei Jahren neu geschaffene Gruppe "Direktkundenbetreuung". Diese Gruppe betreut ausgewählte Kunden aus dem gesamten Oberbank-Bereich. Vor allem Unternehmen, die aufgrund ihrer eigenen Aktivitäten den schnellen und sensiblen Zugang zu internationalen Märkten benötigen, schätzen die Marktnähe und besondere Flexibilität der Direktkundenbetreuer. Durch die unmittelbare Nähe zu den Bankhandelsbereichen, bietet die Oberbank mit der Direktkundenbetreuung alle Treasury-Instrumente marktnah und ohne Zeitverzug ihren Kunden an.

Durch den vermehrten Zugang der österreichischen Unternehmen zu den europäischen Kapitalmärkten, werden in zunehmendem Maße auch neue Dienstleistungen verlangt. So gewinnt vor allem das Marketmaking für Aktien von Unternehmen in zunehmendem Maße an Bedeutung. Auch hier kann die Oberbank bereits auf acht heimische Großbetriebe als Kunden verweisen.

Daß der eingeschlagene Weg der Direktkundenbetreuung erfolgreich war, zeigt ein Blick auf die aktuellen Marktanteile. In Österreich hält die Oberbank insgesamt einen Marktanteil von zwei Prozent. Im Devisengeschäft steigt der Marktanteil auf sechs Prozent sowohl unter den TOP-2000 als auch den TOP-500. In Oberösterreich und Salzburg wickeln bereits 16 Prozent der TOP-2000 Unternehmen ihr Devisengeschäft mit der Oberbank ab.

Innovationen beleben das Geschäft

Seit 1998 ist die Oberbank als erste österreichische Bank mit bundesweitem Kundenzugang Teilnehmer im deutschen Xetra-Handel (Exchange Electronic Trading).

Seit Jänner 2000 bietet die Oberbank als erste österreichische Bank mit dem FX Net Trade einen direkten Zugang zu den Devisenhandelsmärkten der Welt.

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