Wasser/Sausgruber/Gorbach

Gewässer sind ökologisches Rückgrat unserer Umwelt "Tag des Wassers" im Mittelpunkt des Pressefoyers

Bregenz (VLK) - Der bevorstehende "Tag des Wassers" stand
heute, Dienstag, im Zentrum des Pressefoyers nach der Regierungssitzung. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesstatthalter Hubert Gorbach unterstrichen die Bedeutung
des Wassers als einziger Bodenschatz Vorarlbergs. ****

Sausgruber sagte, die Hoheit über das Wasser werde eine
"nicht unwesentliche Frage" bei der bevorstehenden
europäischen Regierungskonferenz sein. Vorarlberg werde dabei
den Standpunkt der österreichischen Bundesregierung, dass
hier das Einstimmigkeitsprinzip gewahrt werden muss, "massiv unterstützen". Weiters sprach sich Sausgruber dafür aus, dass
auf europäischer Ebene künftig auch größere Wasserkraftwerke
mit einer Leistung von mehr als 20 Megawatt als ökofreundlich anerkannt werden.

Landesstatthalter Gorbach erläuterte die Bedeutung von Renaturierungen von Fließgewässern: "Solche Maßnahmen
verbessern die Wasserqualität und liefern die Lebensgrundlage
für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Auch die Hochwassersicherheit wird durch Renaturierungen erhöht." Von
den in Vorarlberg erhobenen Gewässerläufen gelten 44 Prozent
als "naturnah" und mehr als 50 Prozent als "wesentlich" bis
"stark belastet". Trotz etlicher Projekte, die in den letzten
Jahren erfolgreich durchgeführt wurden, "gibt es noch eine
Menge zu tun", so Gorbach. In den letzten fünf Jahren sind in Vorarlberg 20 Millionen Schilling (1,45 Millionen Euro) für Renaturierungen ausgegeben worden.

Möglichkeiten der Renaturierung und Darstellung
praktischer Projekte sind auch der Inhalt von zwei
Publikationen, die im Auftrag der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein verfasst und heute anlässlich
des Tages des Wassers vorgestellt wurden: Die Broschüre
"Gesunde Fließgewässer durch Revitalisierung" und das
Faltblatt "Vielfalt durch naturnahe Gewässerpflege"
(gw,nvl)

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