AK Pressekonferenz am 24. März 2000: Vorhaben der Bundesregierung gehen zu Lasten der EisenbahnerInnen und der Bahn

Wien (OTS) - Die Bahnen befinden sich in ganz Europa in einem Liberalisierungsprozess. Ziel dieses EU-Vorhabens ist es, den Martkanteil der Bahnen im Verkehrswettbewerb zu erhöhen. Erst vor wenigen Monaten hat die EU das österreichische Modell der Eisenbahnliberalisierung akzeptiert. Die Bundesregierung hingegen bekennt sich zwar zu einem "umweltfreundlichen Ausbau von Bahn, Straßen und Wasserstraßen" - aber schützt den Straßengüterverkehr und plant massive Eingriffe auf Kosten der Bahn und der Eisenbahner. ****

Über die nationalen und internationalen Erfahrungen mit der Bahnliberalisierung sowie über die Auswirkungen des Regierungsabkommens auf die EisenbahnerInnen informieren Sie Wolfgang Lauber, stv. Leiter der Abteilung Umwelt und Verkehr, AK Wien
Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner u. Vorsitzender der europäischen Transportarbeiterföderation
James Knapp, Vorsitzender der britischen Eisenbahnergewerkschaft RMT

Freitag, 24. März, 10.30 Uhr
AK Wien Hauptgebäude, 4. Stock, Zimmer 400
1040, Prinz Eugen-Straße 20-22

Zum Thema "Wohin fährt die Bahn? Zukunft Liberalisierung" findet auch ein AK-Symposium statt.

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Pressekonferenz begrüßen zu dürfen.

Programm AK-Symposium:
9.00 Uhr Eröffnung
Herbert Tumpel
Präsident der Bundesarbeitskammer

Wilhelm Haberzettl
Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner

Rahmenbedingungen für die Bahnen
Moderation
Gregor Lahounik
Bundesarbeitskammer

9.30 Uhr Die Bahnen im Verkehrswettbewerb
Gregor Lahounik, Wolfgang Lauber
Bundesarbeitskammer

10.00 Uhr Strategien der europäischen Bahnen im liberalisierten Markt Karl Johann Hartig
Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr

10.30 Uhr Weichenstellung aus Sicht der CGEA:
Ein "Global Player" im europäischen Schienenverkehrsmarkt
Michel Quidort
Service Communication der CGEA Frankreich

11.00 Uhr Diskussion

11.30 Uhr Pause

Die Position en der Gewerkschaften
Moderation
Wolfgang Lauber
Bundesarbeitskammer

12.00 Uhr Zergliederung der deutschen Bahn und ihre Folgen
Alois Weiss
Gewerkschaft der Eisenbahner in Deutschland

12.20 Uhr Eisenbahnliberalisierung in Polen:
Erwartungen und Erfahrungen eines EU-Beitrittskandidaten
Stanislaw Kogut
Gewerkschaft der Eisenbahner in Polen (NSZZ Solidarnosc)

12.40 Uhr Radikale Privatisierung der britischen Bahnen als Beispiel für Europa?
Jimmy Knapp
Gewerkschaft der Britischen Eisenbahner (National Union of Rail, Maritime & Transport Workers)

13.00 Uhr Die Zukunftsperspektiven der österreichischen Bahnen und ihrer Mitarbeiter unter neuen Rahmenbedingungen
Wilhelm Haberzettl
Gewerkschaft der Eisenbahner

13.30 Uhr Diskussion

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