Graf: Audimax-Besetzung muß aufgelöst werden

Rektor ist ab sofort zum Handeln aufgerufen

Wien, 2000-03-21 (fpd) - "Der Rektor wird umgehendst aufgerufen, den Audimax räumen zu lassen", reagierte heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses, Abg. Dr. Martin Graf, auf den Umstand, daß durch die Besetzung bereits ein Schaden von bis zu 300.000 öS entstanden ist. ****

Die Vandalenakte dieser "marxistischen Chaotentruppe" dürften nicht länger schweigsam hingenommen worden. Es gelte so schnell als möglich einen ordnungsgemäßen Ablauf des Unibetriebes herzustellen, damit Studierende wieder ihrem Studium nachkommen könnten. Immerhin mußten viele Vorlesungen und Prüfungen durch diese illegale Besetzung abgesagt werden. "Im Sinne der lernwilligen Studierenden ist das für mich unverantwortlich", so Graf.

Auch für der Bundesgeschäftsführer des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS), Andreas Trammer, ist dieses Szenario durch den Rektor sofort zu beenden. Der Schaden sei ohnehin schon groß genug. "Wie lange will man denn noch warten?", fragt sich Trammer. Das sogenannte Aktionskomitee habe gar nicht die Berechtigung, für die Mehrheit der Studierenden zu sprechen, denn diese haben sich bekanntlich gegen einen solchen Streik ausgesprochen. Dies zeigen etwa die ablehnenden Stellungnahmen der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) und auch einzelner Studentenfraktionen. Somit habe der Streik keinerlei Legitimation.

"Jedenfalls soll klargestellt werden, daß die Mehrheit der Studierenden mit der Vorgehensweise dieser "Chaotentruppe" in keinster Weise einverstanden ist", so Graf und Trammer abschließend. (Schluß)

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