Pistotnig: "Wald hat Zukunft!"

Wald sichert Zukunft der kleinen und mittleren bäuerlichen Betriebe

Wien, 2000-03-21 (fpd) - Neben den vielen Schutzfunktionen und dem hervorragenden Erholungswert für die Bürger sichere unser Wald auch die Zukunft der kleinen und mittleren bäuerlichen Betriebe, erklärte heute der freiheitliche Forstsprecher Abg. Jakob Pistotnig. ****

"Je kleiner die landwirtschaftliche Nutzfläche der bäuerlichen Betriebe, desto größer der durchschnittliche Anteil an Forstflächen", führte Pistotnig weiter aus. Damit sei speziell in Tirol, Vorarlberg, Kärnten , Salzburg und der Steiermark ein Überleben dieser Kleinbetriebe ab dem Jahr 2006 (Ende des Förderungsprogramms AGENDA 2000) gewährleistet. Um dies zu erreichen, sei es notwendig, die Förderungen im Ministerium für Land- und Forstwirtschaft raschest zu überdenken. Ein weiterer Ausbau von Forstwegen und die rasche Sanierung unserer Schutzwälder sei nötig (800.000 ha Sanierungsbedarf, davon rund 200.000 ha arg sanierungsbedürftig), auch werde ein weiterer Schwerpunkt des Lawinen- und Wildbachverbaus zu setzen sein.

Nur durch entsprechende Forstaufschließungen könne eine kontinuierliche Belieferung der Holzindustrie durch Qualitätsholz garantiert werden, und nur durch eine entsprechende Pflege des Waldes werde Qualitätsholz produziert und alle seine Schutzfunktionen auf Dauer garantiert, betonte Pistotnig. "Momentan wachsen pro Jahr ca. 9 Mill. fm. mehr Holz zu, als geerntet und auf den Markt gebracht wird. Im Jahr 1998 überstieg der Exportüberschuß erstmals die 25-Milliarden-Schilling-Grenze und liegt damit mit der Tourismusbranche gleich auf."

"Um die kleineren und mittleren Forstbesitzer ‚Europa-fit‘ zu machen und damit das Verbleiben bzw. Überleben der Bauern in den schwierigsten Regionen zu sichern, muß mit einem entsprechenden Programm und der Verfügungsstellung ausreichender Mittel seitens des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft raschest begonnen werden", meinte Pistotnig abschließend. (Schluß)

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