Dirnberger: ÖAAB bekämpft Kürzung des Krankengeldes in der Gebietskrankenkasse

Pharmagewinne kürzen statt Patienten belasten

Wien (OTS) - "Als eine Kampfansage gegen die von schweren Krankheitsfällen betroffenen Patienten und unerträgliche Ignoranz der Ursachen des Krankenkassendefizits" bezeichnete heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) den Vorstoß von Gesundheitsstaatssekretär Waneck (FPÖ), das Krankengeld in der NÖ -Gebietskrankenkasse von 78 Wochen auf 52 Wochen zu kürzen.

Der Abgang der Krankenkassen sei für jeden klar erkennbar durch die Explosion der Medikamentenkosten von über 26 % in den letzten 2 Jahren verursacht worden, stellt Dirnberger klar. Gleichzeitig sind die Gewinnzuwächse der Pharmakonzerne, wie jüngste Bilanzveröffentlichungen zeigen, allein 1999 um 11 % gestiegen. Dirnberger: "Die Gewinne der Pharmakonzerne explodieren - die Krankenkassen kollabieren".

Für die am 12. April 2000 geplante Klausur der NÖ-Gebietskrankenkasse stellt Dirnberger daher unabdingbar fest:
"Diese Klausur darf kein Nachdenkprozess über Belastungen der Patienten werden. Der ÖAAB wird keinen Belastungen der Patienten in der NÖ-Gebietskrankenkasse zustimmen. Hauptverbandspräsident Sallmutter (SPÖ) hat erst jüngst die Situation völlig verkannt und das Defizit der Kassen mit einem Vergleich zum Gesamtvolumen der Kassen verharmlost. Ich erwarte vom Präsidenten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger statt Verharmlosungen endlich Maßnahmen gegen die schamlose Ausbeutung der sozialen Krankenkassen durch die Pharmakonzerne durch teure Verschreibungen von Medikamenten".

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