Cerwenka: Bereichssprecher des Jugendlandtages zu Unterausschüssen des Jugendkongresses beiziehen

St. Pölten (SPI) - "Das Interesse der Jugendlichen an der Politik ist entgegen der weitläufigen Meinung enorm groß, und viele Ideen zeugen von großer Kreativität und Praxisbezogenheit. Viele junge Leute wären bereit, aktiv an der Politik mitzuarbeiten. Die Forderung der NÖ-Sozialdemokraten, die Bereichssprecher des Jugendlandtages zu Beratungen von Unterausschüssen, die den Jugendkongress betreffen, beizuziehen, würde den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, an politischen Arbeits- und Entscheidungsprozessen konstruktiv mitzuarbeiten. Dies würde zu einer deutlichen Verbesserung des Dialoges zwischen Jugend und Politik beitragen, der einen wesentlichen Faktor einer zeitgemäßen und modernen Landespolitik darstellt", begründet der SPNÖ-Bildungssprecher LAbg. Helmut Cerwenka eine entsprechende Forderung seiner Fraktion im Rahmen der Debatte der vergangenen Landtagssitzung zum NÖ Jugendkongress.****

Leider wollten weder die Volkspartei, noch die Freiheitlichen dieser SP-Forderung zustimmen. "Es ist nicht Aufgabe der Politik die Jugend zu bevormunden, sondern deren Ideen zu unterstützen! Diese Taktik von ÖVP und FPÖ ist wahrscheinlich unter dem Eindruck des blauschwarzen Regierungseinkommens zu sehen, wo gerade massiv an einem Rückzug des Staates im Bildungsbereich gearbeitet wird. Dies ist ein höchst unverantwortliches Vorgehen denn gerade in der heutigen Informations-und Mediengesellschaft ist Bildung von unschätzbarem Wert. Es scheint klar, dass vor dem Hintergrund der Einführung der Studiengebühren und der drohenden Verschlechterung im berufsbildenden Bereich durch massive Personaleinsparungen die Konfrontation mit den Betroffenen -den Jugendlichen - gescheut wird", kritisiert Cerwenka.

"Wir NÖ-Sozialdemokraten werden weiter für die Anliegen der Jugend und der Wertigkeit unseres Bildungssystems eintreten. Es kann nicht sein, dass es durch die ehrgeizige Willkür einer konservativen Regierung zur Bildung einer Zweiklassen-Gesellschaft kommt. Es darf nicht zur Debatte stehen, ob allein ein 60.000 Schilling Netto-Gehalt seinen Kindern den Zutritt zur Universität ermöglicht, oder ob nicht doch der Wille und die Fähigkeit zum Lernen die einzigen Kriterien sein sollten", so der SPNÖ-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) sk/fa

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