FHS-Immobilienwirtschaft: gezielte Ausbildung für die Zukunft

Nettig: "Fachhochschulen sind unverzichtbar für die Sicherung und Weiterentwicklung eines Wirtschaftsstandortes"

Wien (PWK) - "Wien nimmt im Bereich des Immobilien-Marktes
innerhalb von Europa eine besonders interessante Position ein", erklärte Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, bei einer Pressekonferenz der Immobilientreuhänder in Wien. So zählt die Bundeshauptstadt zu einem der günstigsten Bürovermietungsmärkte Europas. Für heuer sind etwa 214.000 m² neue Büroflächen in Wien geplant, das Nachfragevolumen lag im Vorjahr um 3 Prozent über dem Jahr 1998. Auch die Wiener Leerstandsrate lag 1999 mit nur 1,7 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt.

Trotz eines positiven Ist-Zustands stehe die heimische Immobilienwirtschaft vor großen Veränderungen, die gezielte Ausbildungsrichtlinien für die Zukunft verlangen. Mit dem ersten Fachhochschul-Studiengang "Immobilienwirtschaft" in Wien werde den steigenden Anforderungen der nachfragenden Kunden durch ausgezeichnet geschulte Fachexperten Rechnung getragen. "Es ist heute unbestritten, dass die Fachhochschulen einen unverzichtbaren Ausbildungsbereich darstellen und damit Garant sind für die erfolgreiche Sicherung und Weiterentwicklung eines Wirtschaftsstandortes", sagte Nettig.
Mit der Einrichtung der Fachhochschulen hätten die Wirtschaft und die Unternehmer die für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit notwendige praxisorientierte Ausbildung erreicht. Fachhochschul-Lehrgänge sind sehr gefragt, die Absolventen haben die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Attraktivität der Fachhochschulen beruht auf ihrer straffen, lebensnahen Ausbildung, einer laufenden Evaluierung, sowie auf strengen Zugangskriterien, die eine entsprechend hohe Ausbildungsqualität gewährleisten.

In Österreich werden Fachhochschul-Studiengänge seit sechs Jahren angeboten. Derzeit gibt es 55 Studiengänge mit ca. 10.000 Studierenden, in Wien sind es 13 Studiengänge mit rund 2.500 Studierenden. (MH)

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