Senat lehnt Resolution der ÖH ab!

Kein Bekenntnis zu seinen Studierenden

Wien (OTS)- Dem Senat an der Universität Innsbruck lag in der Sitzung von letzter Woche, ein Antrag der Hochschülerschaft auf Verabschiedung einer Resolution gegen jede Art von Gebühren, seien es nun Studien- oder Inskriptionsgebühren, vor.
Trotz gegenteiliger Ankündigungen des Mittelbaus und einzelner Professoren wurde der Antrag abgelehnt. Lediglich die Studenten und drei weitere Senatsmitglieder schlossen sich der Resolution an.

Damit hat der Senat die grosse Möglichkeit versäumt, ein klares Votum in Richtung "wir sagen Nein zu weiteren Belastungen der Studierenden" zu setzen. Der Senat hat damit auch ein Votum gegen den freien Hochschulzugang abgegeben. Es wurde auch die Chance vertan, gegenüber der Öffentlichkeit zu bekunden, dass die Studierenden keine Sozialschmarotzer in der Gesellschaft sind.

Der Senat läßt damit der Interpretation freien Raum, ob ähnlich wie die Autofahrer für den Staat nun künftig einmal die Studierenden als "Melkkühe" für die Universität angesehen werden sollen. Löcher stopfen auf die einfache Tour?

Enttäuschend ist die Nichtwahrnehmung der sozialen Lage der Studierenden. Über 2/3 müssen neben dem Studium arbeiten, um sich dieses überhaupt leisten zu können.

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