VP-PFEIFFER: Bundesbusse sollen Haltestellen der Wiener Linien benutzen

Kooperation könnte öffentlichen Verkehr attraktiver machen

Wien (VP-Klub): Busse der Wiener Linien und Bundesbusse sollen in Zukunft Haltestellen gemeinsam nutzen, wenn es nach den Vorstellungen des Planungssprechers der Wiener VP, Gemeinderat Gerhard Pfeiffer geht. In der Gemeinderatssitzung am letzten Freitag brachte er daher eine diesbezügliche Anfrage an Stadträtin Brigitte Ederer (SP) ein. Derzeit dürfen bestimmte Haltestellen der Wiener Linien von Bundesbussen nämlich nicht benutzt werden. Dazu zählen etwa die Station Erzherzog-Karl Straße mit Umsteigemöglichkeit zur S 80 oder die Station Zentrum Kagran mit Umsteigemöglichkeit zur U 1. Für die Fahrgäste dieser Bundesbusse bedeutet das zusätzliche Wegstrecken, die in Zukunft vermieden werden sollen.*****

Im Dezember hatte Pfeiffer ein moderiertes Bürgerbeteiligungsverfahren im Zusammenhang mit der Verkehrserschliessung von Donaustadt-Ost gefordert: Wenn 2008 die U2 in die Donaustadt fährt, sollte - so Pfeiffer - auch ein geeignetes "Sekundärnetz" zur Verfügung stehen, das die Weiterfahrt der U-Bahn-Fahrgäste im weitläufigen Osten der Donaustadt gewährleistet. Die betroffenen Bürger sollen möglichst umfassend und objektiv informiert werden, um auch mitreden zu können. Pfeiffer: "Ich bin offen für jede Lösung, die verkehrspolitisch sinnvoll ist und in der Bevölkerung akzeptiert wird. Unabhängig davon finde ich eine Verbesserung der Verkehrsanbindung für die Marchfeldgemeinden mit direktem U-Bahn-Anschluss, wie sie von einer Donaustädter Bürgerinitiative gefordert wird, auch für die Donaustädter Bevölkerung sehr sinnvoll."

Diese schlägt vor, Busse aus den einzelnen Marchfeldgemeinden über Großenzersdorf weiter bis zur U 1 nach Kagran (bzw. später zur U 2 nach Aspern) zu führen. Die Busse könnten, so der Sprecher der Bürgerinitiative, Georg Hartl, in Wien als Schnellbusse geführt werden und nur in Essling, Aspern, Erzherzog-Karl-Straße und beim Bezirksamt Station machen. Damit hofft man, eine größere Zahl niederösterreichischer Pendler zum Umsteigen auf den Bus zu gewinnen. Pfeiffer: "Damit ist die Sache auch für die Donaustädter Bürger interessant, die so einerseits eine zusätzliche Schnellverbindung zur U-Bahn bekommen würden und andererseits vom niederösterreichischen PKW-Pendlerverkehr etwas entlastet werden könnten."***

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