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LR Schwärzler: Auch Göfis setzt auf Biomasse Weitere Landesförderung für heimische erneuerbare Energieträger

Göfis/Bregenz (VLK) - Die Gemeinde Göfis beabsichtigt noch
in diesem Jahr ein Biomasseheizwerk mit einer Leistung von
rund 400 Kilowatt zu errichten. 17 Gebäude im Ortskern sollen
mit Wärme versorgt werden. Nach Lech, Mellau, Egg, Hittisau
und Gaschurn will nun auch Göfis seine Heizwärme
umweltfreundlich mit dem erneuerbaren Energieträger Holz
erzeugen. Auf Antrag von Umweltlandesrat Erich Schwärzler
stimmte die Vorarlberger Landesregierung kürzlich der
finanziellen Unterstützung zu. ****

Wie Landesrat Schwärzler betont, führt das Land seit dem
Jahr 1993 ein Schwerpunktprogramm zur Steigerung der
Verwendung des heimischen, erneuerbaren Energieträgers
Biomasse durch. Im Landesbudget 2000 sind da für rund 20
Millionen Schilling (1,45 Millionen Euro) vorgesehen.
Landesrat Schwärzler: "Bei dem voraussichtlich noch heuer in Betrieb gehenden Biomasseheizwerk wird die Gemeinde Göfis mit
rund einer Million Schilling unterstützt. Damit kann eine Investition von 5,8 Millionen Schilling ausgelöst werden, die
nicht nur Wertschöpfung, sondern auch Arbeitsplätze in der
Region sichert und einen Beitrag zur Lebensqualität und zum Klimaschutz bedeutet."

Die geplante Biomasse-Nahwärmeversorgung wird von der
Gemeinde Göfis errichtet und betrieben. Dazu soll eine eigene Gesellschaft gegründet werden. Die Heizzentrale soll in die Volksschule integriert werden, die gleichzeitig
generalsaniert wird. Von dort aus sollen 17 Gebäude im
Ortskern mit Wärme versorgt werden. Darunter verschiedene
Gebäude der Gemeinde, Gewerbebetriebe und private Abnehmer.

Der gesamte Wärmebedarf beträgt rund eine Million Kilowattstunden, das entspricht etwa dem Wärmebedarf von 70 Einfamilienhäusern. Die gesamte Anschlussleistung summiert
sich zu rund 670 Kilowatt. Die Versorgung der angeschlossenen Gebäude erfolgt über eine 650 Meter lange Wärmeleitung. Der jährliche Brennstoffbedarf beträgt 1.900 Kubikmeter Hackgut (Waldhackgut, Späne und Rinde aus der Sägeindustrie). "Mit
der Realisierung dieses Projektes setzt unser Land einen
weiteren Schritt in die solare, nachhaltige Zukunft", so
Landesrat Schwärzler.
(ad/ug,nvl)

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