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Sausgruber: Beachtliche Leistungsbilanz unserer Feuerwehren In Vorarlberg 150 Feuerwehren; Neue Gerätehäuser für die Wehren Bregenz-Stadt und Feldkirch-Altenstadt

Bregenz/Feldkirch (VLK) - An diesem Wochenende werden in Bregenz-Stadt und Feldkirch-Altenstadt zwei neue Feuerwehrgerätehäuser eingeweiht. Aus diesem Anlass
präsentiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber die aktuelle "beachtliche Leistungsbilanz der insgesamt 150 Vorarlberger Feuerwehren". ****

Laut Sausgruber gibt es in Vorarlberg derzeit 120
Ortsfeuerwehren und 30 Betriebsfeuerwehren: "Über 7.200
Helfer versehen dabei im ganzen Land ihren wertvollen
ehrenamtliche Dienst", lobt Sausgruber das vielfältige
Engagement in den heimischen Feuerwehren.

Unschätzbarer Einsatz im Dienst der Sicherheit

Sausgruber verweist in diesem Zusammenhang auch auf die
aktuellen Daten der Leistungsbilanz: Vorarlbergs Feuerwehren rückten 1999 insgesamt rund 3.500 Mal aus, also im
Durchschnitt fast zehnmal pro Tag! Sausgruber: "Für diese Bereitschaft und für den unschätzbaren Einsatz im Dienste der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes möchte
ich mich herzlich bedanken!"

Im Detail wurden von 51.279 Feuerwehrmännern insgesamt
193.653 Einsatzstunden geleistet. Darüber hinaus wurden
48.877 Stunden für Ordnungs-, Absperr- und Brandbereitschaftsdienste aufgewendet. 261.202 Stunden wurden
für Ausbildungen in der Landesfeuerwehrschule, in den
einzelnen Feuerwehren und Jugendfeuerwehren und 73.422
Stunden für Verwaltungs- und Wartungsarbeiten aufgewendet.

Umfassende Förderung durch Feuerwehr- und Katastrophenfonds

Die heimischen Gemeinden werden dabei umfassend aus dem Landesfeuerwehrfonds und dem Katastrophenfonds gefördert.
Konkret wurden laut Sausgruber (1999) aus dem
Landesfeuerwehrfonds 19,2 Millionen Schilling an die
Gemeinden ausbezahlt. Der Großteil davon wurde für den Neubau
von Feuerwehrgerätehäusern verwendet.

Aus dem Katastrophenfonds wurde im selben Jahr weitere
12,3 Millionen Schilling an die Gemeinden und den Landesfeuerwehrverband ausbezahlt: Hier wurde der Großteil
der Mittel für den Ankauf von Feuerwehrfahrzeugen verwendet.

Stärkere Förderung für finanzschwache Gemeinden

Die Förderhöhe aus dem Landesfeuerwehrfonds bewegt sich zwischen zehn und 55 Prozent und hängt von der Art des
Aufwandes (zum Beispiel Sirenen, Löschwasserversorgung, Gerätehäuser, Einsatzbekleidung) bzw. der Finanzkraft der
Gemeinde ab. Kleinere Gemeinden erhalten darüber hinaus für
den Bau von Gerätehäusern und den Ankauf von Fahrzeugen
Zuschläge zum Fördersatz zwischen fünf und zehn Prozent. Beim Katastrophenfonds betragen die Fördersätze je nach Art des Aufwandes und Finanzkraft der Gemeinde zwischen 40 und 65
Prozent.
(so/pam,nvl)

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