Startkonferenz für EU-Bildungsprogramme in Lissabon

Wien (OTS) - Gestern, Freitag, 17. März und heute, Samstag, 18. März, fand in Lissabon eine zweitägige Konferenz der europäischen Bildungs-, Arbeits- und Jugendminister statt. Die Konferenz war der Auftakt der Gemeinschaftsprogramme Leonard da Vinci II (Berufsbildung, Praktika in Unternehmen im Ausland) und Sokrates II (Schüler- und Studentenaustausch). Zu dieser Eröffnungskonferenz waren neben den EU Ministern auch die Fachminister der EWR/EFTA Staaten, der assoziierten Staaten Mittel- und Osteuropas sowie die europäischen Sozialpartner geladen. Die Vertreter Österreichs unterstrichen in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der internationalen Bildungskooperation. Es gelte die Bildung auf die Herausforderungen einer vernetzten Informations- und Wissensgesellschaft hin auszurichten. Dies gelte im gleichen Maße auch für das lebensbegleitende Lernen.****

Gesondert besprochen wurden die bildungspolitischen Aspekte des europäischen Rates von Lissabon (23./24. März). Einig war man sich über die Bedeutung der Bildung für die Beschäftigungsfähigkeit. Vorgaben für die Beschäftigungsfähigkeit, so der österreichische Standpunkt, dürften jedoch nicht allein von den technischen Erfordernissen des Arbeitsmarktes her definiert werden. Bildung sei mehr als das Vermitteln technischer Fertigkeiten. Kreativität und soziale Kompetenz seien ebenso wesentliche Elemente einer umfassenden Bildung. Österreich hat daher die Einbindung von Bildungsexpertinnen und -experten in die für Beschäftigung zuständigen Gremien der Europäischen Union angeregt.
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