Heinzl: Drohen Bezirk St. Pölten Kürzungen bei den Exekutivplanposten?

Beamtinnen und Beamte befürchten steigende Arbeitsbelastung

St. Pölten, (SPI) - "Die Befürchtung, dass der Bezirk St. Pölten bei den angekündigten Kürzungen im Budget des Innenministeriums und bei den bevorstehenden Personalkürzungen besonders unter die Räder kommt”, hat der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl. Deshalb hat Heinzl auch eine parlamentarische Anfrage an Innenminister Ernst Strasser gerichtet, in welcher er Auskunft
über die Pläne des Innenressorts betreffend des Sicherheitsapparates im Bezirk verlangt. "Die angekündigten Einsparungen im Bereich der inneren Sicherheit und die Personalreduktionen würden nicht nur die Arbeitsbedingungen der Beamtinnen und Beamten verschlechtern, sondern unweigerlich auch
das hohe Niveau der Sicherheit im Bezirk gefährden. Schon jetzt sind die Kräfte der Gendarmerie und der Polizei in vielen
Bereichen an ihrer Leistungsgrenze angelangt - weitere
Einsparungen und Personalreduktionen sind einfach nicht mehr verkraftbar”, bringt Heinzl die Sorge der Bevölkerung und der Beamten zum Ausdruck.****

Von Innenminister Strasser möchte der St. Pöltner Mandatar nun wissen, ob dieser aufgrund der ohnehin außerordentlichen Arbeitsbelastung der Exekutivbeamten zusätzliche Dienstposten für den Bezirk vorsieht. Weiters will Heinzl wissen, ob die vielen
noch unbesetzten Planposten nun endlich nachbesetzt werden. "Auch die Problematik, dass viele Beamte in steigendem Ausmaß für Einsätze außerhalb des Bezirks herangezogen werden, trägt zur Arbeitsüberlastung bei. Innenminister Ernst Strasser ist aufgerufen, die berechtigten Sorgen der Menschen und seiner Beamtinnen und Beamten endlich wahrzunehmen. Der Bezirk St. Pölten ist krass benachteiligt, zumal nicht einmal alle vorgesehenen Dienstposten besetzt sind. Das muss sich ändern”, so Nationalrat Anton Heinzl abschließend.
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