Wiener Gemeinderat (11)

Subvention für Verein LINK

Wien, (OTS) Zum Antrag, dem Verein für weiblichen Spielraum LINK für das Jahr 2000 eine Betriebssubvention von zwei Millionen Schilling zu gewähren, stellte GR Jutta Sander (G) fest, dass die Stadt Wien bisher ihre Zusagen erfüllt habe, nicht aber der Bund. Deswegen drohe jetzt ein Baustopp beim Umbau des Cosmos-Kinos. Sie stellte den Antrag, StR. Peter Marboe (ÖVP) möge sich dafür einsetzen, dass der Bund dieses Projekt weiterhin unterstütze.

Ihre Fraktion lehne geschlechtsspezifische Subventionen im Kulturbereich grundsätzlich ab, sagte GR Mag. Heidemarie Unterreiner (FPÖ). Frauen stellten sich damit selbst ins Abseits, sie sollten besser mitten im Geschehen sein.

Abstimmung: Der Tagesordnungspunkt wurde mit Mehrheit beschlossen. Der Antrag der Grünen blieb in der Minderheit.

Interessensgemeinschaft Freie Theaterarbeit

Für die Interessensgemeinschaft Freie Theaterarbeit wurde
eine Subvention in der Höhe von 700.000 Schilling beantragt. GR Frigga Wicke (FPÖ) lehnte die Subvention aus grundsätzlichen Vorbehalten gegen die Konstruktion der Interessensgemeinschaft ab. Sie gewährleiste keine Unabhängigkeit der betreuten Künstler, die Kosten seien weiter gestiegen.

GR Inge Zankl (SPÖ) verwies darauf, dass sich die Mitgliederzahl der Interessensgemeinschaft in den letzten neun Jahren verdreifacht habe, was zeige, dass sich die Künstler dort scheinbar doch gut vertreten fühlen. Die Interessensgemeinschaft werde sich heuer auch im Internet präsentieren.

Abstimmung: Mit Mehrheit angenommen.

Die Sitzung des Gemeinderates endete um 19.30 Uhr. (Schluss)

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