Dirnberger: Pjeta will Patienten weiterhin in die Wartezimmer der Ordinationen zwingen

Rezeptfreiheit auf europäisches Niveau heben

St. Pölten (OTS) - "Die Rezeptfreiheit gehört auf europäisches Niveau ausgebaut", mit dieser Worten reagiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf eine diesbezügliche Aussendung des Ärztekammerpräsidenten Dr. Otto Pjeta von heute (APA-OTS 160). Es müssen von den zugelassenen Medikamenten mehr in die Rezeptfreiheit entlassen werden. Nach einer Untersuchung von Univ.Prof. Theurl vom Finanzwissenschaftlichen Institut der Universität Innsbruck brächte dies den Krankenkassen jährlich eine Einsparung von 1,9 Mrd. Schilling. Es geht hier primär um Medikamente, die niedrige Preise haben und oft billiger sind als die Rezeptgebühr (dzt. 45,--). Dazu ist noch die Zeitersparnis, die sich für die Patienten durch den Wegfall des Arztbesuches ergibt, zu berücksichtigen. Die Wahlfreiheit, auch bei geringfügigen Befindlichkeitsstörungen den Arzt zu besuchen, besteht damit selbstverständlich weiter.

Dirnberger: "Die österreichischen Patienten sind genauso mündig wie die Patienten in den anderen EU-Ländern. Die Patienten sollen nach Pjetas Willen weiterhin in die Wartezimmer gezwungen werden, damit Krankenscheine gesammelt werden können". Unterstützt wird dieses Verlangen nach mehr Rezeptfreiheit auch vom ÖVP-NR-Abgeordneten Prim. Dr. Günther Leiner und der Bundesregierung.

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