Junge Wirtschaft startet Gründungsoffensive-Partnerschaften

Umdasch und Helmel: Zukunft der Beschäftigungspolitik hängt von Gründungsoffensive und Lösung der Nachfolgeproblematik

Wien (PWK) - Österreichs Fitness für die Zukunft von Wirtschaft und Arbeitsmarkt standen heute im Mittelpunkt einer Pressekonferenz der Jungen Wirtschaft Österreich in einem Wiener Fitness-Studio. "Der Erfolg der österreichischen Beschäftigungspolitik hängt maßgeblich davon ab, ob es in Österreich eine nachhaltige Gründeroffensive gibt und ob die Nachfolgeproblematik gelöst wird", erklärten heute JW-Bundesvorsitzender Stefan Umdasch und JW-Bundesgeschäftsführer Alfons H. Helmel.

Österreich dürfe sich daher auf dem Gründerrekord des Vorjahres nicht ausruhen, warnte Helmel. Die Junge Wirtschaft wird im heurigen Jahr zahlreiche Partnerschaften mit Institutionen, Banken, Versicherungen, Politikern, Schulen, Universitäten und Bürgermeistern starten, die in ihrem Bereich Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung von Gründern setzen. "Wir werden daher auch als Junge Wirtschaft unsere Aktivitäten auf Bezirksebene verstärken, um die notwendige Gründerwelle von den Bezirken her aufzurollen", so Helmel.

Die Junge Wirtschaft sei mit vielen Positionen des neuen Regierungsprogramms sehr zufrieden, ortet aber noch einige weiße Flecken. "Es müssen die Rahmenbedingungen für neue Eigenkapitalinstrumente geschaffen werden. Die derzeit 15.000 Anlagenverfahren müssen auf maximal 4.000 gesenkt werden. Dieses benchmark muss der neue Wirtschaftsminister setzen und erreichen", so der JW-Bundesgeschäftsführer Helmel: "Unser konkretes Ziel in Österreich muss es sein, dass es heuer und im nächsten Jahr statt der 80 Neugründungen pro Tag, die es 1999 in Österreich gegeben hat, 100 Gründer gibt."

Zur Lösung der Nachfolgeproblematik verwies der JW-Bundesvorsitzende Stefan Umdasch auf die bisherigen Erfolge der Jungen Wirtschaft und zog eine erste Erfolgsbilanz der Internet-Nachfolgebörse der JW: Seit ihrem Start vor genau einem Jahr verzeichnet die Internet-Börse rund 72.000 Zugriffe und 3.400 registrierte Teilnehmer, davon 1.000 Unternehmens-Anbieter und 800 Nachfolgeinteressenten. Damit sei es gelungen, einen bundesweiten Nachfolgemarkt zu etablieren, der nun weiter beworben würde. Vertreter des deutschen Wirtschaftsministerium hätten sich bereits für die Übernahme der JW-Nachfolgebörse im Internet ausgesprochen.

Umdasch betonte, dass gegenwärtig jede zweite Übergabe scheitere und die Ausdehnung und Intensivierung der Beratung erfolgsentscheidend wäre. "Es geht um 50.000 Unternehmen und 400.000 Jobs. Wir fordern daher eine Beratungsoffensive, deren Kosten zwischen Bund, Ländern und Wirtschaftskammern fair aufgeteilt werden. Vor allem das AMS müsse in der Nachfolgeberatung aktiv werden, forderte der JW-Bundesvorsitzende. (MH)

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