Planungsgruppe Süd: Verkehrsminister Schmid verweist auf schwieriges Erbe

Bei der heute in St. Michael ob Bleiburg stattfindenden Sitzung der "Planungsgruppe Süd", an der Kärntens Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, seine steiermärkische Amtskollegin Waltraud Klasnic sowie Dipl. Ing. Michael Schmid, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, teilnehmen, verweist der freiheitliche Minister erneut auf das schwere Erbe, das ihm sein SP-Amtsvorgänger Caspar Einem überlassen hat - 317 Milliarden Schilling an Schulden.

Für Schmid ist diese Art der Politik, an der die nächste Generation noch zu knabbern haben wird, in höchstem Ausmaß unverantwortlich. Darüber hinaus stellt er die Richtigkeit der Prioritätenreihung für Bauprojekte im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, wie er sie ebenfalls übernommen hat, in Frage. "Es darf doch nicht sein, daß der Westbahnausbau von Wien nach St. Pölten nicht in den Ausbauplänen verankert ist, während ein 8-Milliarden-Schilling-Projekt für die Güterumfahrung St. Pölten, die bei der Prioritätenreihung eines unabhängigen Gutachters unter ferner Liefen landete, sehr wohl eine große Dringlichkeit besitzt." Michael Schmid kündigt an, daß er diese Prioritätenreihung neu überdenken werde.

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