ARBÖ: Frühlingsgefühle in Schneemassen erstickt!

Wien (ARBÖ): Wie der ARBÖ-Informationsdienst meldet, ereigneten sich heute am Vormittag aufgrund des neuerlichen Wintereinbruchs zahlreiche Verkehrsunfälle. LKW stürzten um und einige Bundesstraßen mußten wegen Lawinengefahr gesperrt werden.

In Niederösterreich spitzte sich die Lage am Vormittag zu. Die B306 Semmering-ersatzstraße sowie die S16, die Semmeringschnellstraße war für LKW Fahrer nur mehr mit Schneeketten passierbar. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme blieben immer wieder LKW in den Schneemassen hängen. Auch auf der B54, der Wechselbundesstraße konnten die Brummis nur mit Schneeketten die Überfahrt wagen. Auch auf der A2, der Südautobahn kam es vor allem im Wechselabschnitt immer wieder zu Behinderungen. Zahlreiche Fahrzeuge blieben auf der teils schneebedeckten teils matschigen Autobahn hängen. Ausserdem ereigneten sich auch einige kleinere Unfälle. Die A2, Südautobahn mußte am Vormittag in Fahrtrichtung Wien ab Bad Sankt Leonhard gesperrt werden. Der Grund dafür waren die Bergearbeiten nach einem Verkehrsunfall.

In der Steiermark war die Situation ähnlich. So kam es auf der A9, der Pyhrnautobahn im gesamten Verlauf immer wieder zu Behinderungen. Auch hier gibt es vor allem für die LKW Fahrer nur ein sehr langsames Vorankommen. Auch auf der B146, der Ennstalbundesstraße kommt es vor allem im Raum Schladming zu Behinderungen wegen der tiefwinterlichen Fahrverhältnisse.

Aufgrund der massiven Schneefälle der vergangenen Stunden mußte auf einigen Straßen eine Sperre wegen akuter Lawinengefahr verhängt werden. So auf der B108, der Felbertauernbundesstraße zwischen Matrei und Mittersill. Diese Sperre wird wahrscheinlich noch bis morgen am Vormittag aufrecht bleiben. Auch die B146, die Ennstalbundesstraße mußte ab Hieflau gesperrt werden, sowie, die B176, die Kössenerbundesstraße zwischen Altmühl und Grießenau. Auf der B99, der Katschbergbundesstraße zwischen Obertauern und Tweng eine Sperre wegen akuter Lawinengefahr verhängt werden.

- Der ARBÖ empfiehlt bei winterlichen Verhältnissen nur entsprechend ausgerüstet, das heißt mit Winterreifen, unterwegs sein.

- Fahren Sie auf glatter Fahrbahn besonders vorsichtig.

- Nasse oder glatte Fahrbahnen erhöhen die Schleudergefahr drastisch. Einige Grundregeln beim Schleudern: Ruhe bewahren, vernünftig und ohne Hektik reagieren. Das heißt, in jene Richtung lenken, in die das Heck ausbricht. Tritt das Schleudern beim Bremsen auf, sofort Bremse lösen. Während des Korrekturvorganges auf keinen Fall bremsen.

- Säubern sie stets vor Fahrtantritt das Autodach von Schnee.

- Vorausschauende Autofahrer montieren bei tiefwinterlichen Wetterverhältnissen rechtzeitig Schneeketten. Immer wieder gestellte Frage der Autofahrer: "Wie schnell darf ich mit Ketten fahren?" Dazu die ARBÖ-Techniker: "Auch wenn es keine gesetzliche Regelung gibt, sollte man mit Ketten nie schneller als mit 40 oder 50 km/h unterwegs sein. Wer schneller fährt riskiert mit Sicherheit Reifen- und Karosserieschäden."

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