Wiener Patientenanwalt: Keine Rechtsverletzung bei Handtransplantation in Innsbruck

Wien (OTS) - Der Wiener Patientenanwalt Prof.Dr. Viktor Pickl widerspricht der Meinung des Innsbrucker Zivilrechtlers Prof. Barta, wonach das Vorgehen der Innsbrucker Ärzte mit der geltenden Rechtslage nicht vereinbar gewesen wäre. Die Entnahme von Leichenteilen zu Heilzwecken war bereits vor der Schaffung der Transplantationsregelung im Jahre 1982 zulässig. Der Organbegriff ist im medizinischen Sinne zu verstehen und erfasst daher auch das Gewebe. Wenn Herzen transplantiert werden dürfen, sollte es bei Händen verboten sein?

Sinn und Zweck jeder Wissenschaft ist, dem Mensch in seinem Menschsein zu dienen. Die medizinische Wissenschaft tut es; die Rechtswissenschaft ist im Medizinbereich dazu erst am Wege, aber sie soll Patienten und Ärzte nicht verunsichern.

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Wiener Patientenanwalt
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