Schlögl: Falsche ÖVP - Landwirtschaftspolitik

Niederösterreich (SPI) "Die Landwirtschaftspolitik der ÖVP in Niederösterreich, in Österreich und auch in der EU geht in eine falsche Richtung", stellte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ Mag. Karl Schlögl anlässlich der Landwirtschaftkammerwahl am 19. März fest.

"Durch die verfehlte Subventionspolitik, welche die Großen fördert und die kleinen Familiebetriebe benachteiligt, werden immer mehr bäuerliche Betriebe an den Rand ihrer Existenz gedrängt. In Niederösterreich gibt es zum Glück noch die bäuerlichen Familienbetriebe welche die Hauptlast der Landschaftspflege tragen. Sie werden gegenüber den Großbauern und den Agrarfabriken eklatant benachteiligt. Der VP-Bauernbund sieht sich als Interessensvertretung der Großbauern während die SPÖ die Interessen der klein und mittleren Betriebe vertritt", so Schlögl.

"In der Regierungserklärung der blau/schwarzen Koalition zieht sich diese Umverteilung von den Familienbetrieben zu den Großbauern weiter. So ist vorgesehen, die Mindestbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung der Bauern von 50.000,-- auf 60.000,-- zu erhöhen. Die kleinen Familienbetriebe werden zur Kassa gebeten, die Agrarfabriken bleiben ungeschoren. 250 Millionen werden so von der blau/schwarzen Bundesregierung den bäuerlichen Betrieben abgeknöpft", so der Vorsitzende der SPÖ-NÖ.

"Die SPÖ-NÖ schlägt eine Obergrenze für Subventionen vor, damit die Großen weniger und die Kleinen mehr bekommen. Die Bürokratie muss abgebaut werden und die Güterwege ausgebaut. Im Sozialversicherungsbereich muss die volle Anerkennung, Gleichstellung und Gleichbehandlung der Nebenerwerbsbauern wieder hergestellt werden. Die Landschaftspflege muss den bäuerlichen Betrieben abgegolten werden. Auch oder Gerade in der Landwirtschaftspolitik muss Gerechtigkeit und soziales Denken einziehen, deshalb ist es notwendig bei der Landwirtschaftskammerwahl die SPÖ-Bauern zu stärken. Mehr ROT in der SCHWARZEN Interessenvertretung der Bauern bedeutet die Vertretung der bäuerlichen Familienbetriebe gegen die Agrarfabriken", so Schlögl abschließend.
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