Startschuss für 3-spurigen Ausbau der A 1 in Raum Erlauf

LH Pröll: Ausbau eine absolute verkehrspolitische Notwendigkeit

St.Pölten (NLK) - In Erlauf erfolgt am kommenden Montag, 20. März, durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Spatenstich für den dreispurigen Ausbau der Westautobahn in diesem Abschnitt. Der dreispurige Ausbau inklusive Pannenstreifen für den rund 9 Kilometer langen Abschnitt in Fahrtrichtung Salzburg wird dabei in 5 aufeinander abgestuften Bauphasen durchgeführt. Nach Abschluss der derzeit laufenden Rodungsarbeiten soll im Mai mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Für den Landeshauptmann ist der dreispurige Ausbau inklusive eines durchgehenden Pannenstreifens eine absolute verkehrspolitische Notwendigkeit. Mit der Errichtung einer neuen Anschlussstelle an die Westautobahn bei Oed und dem Bau einer neuen Ybbsbrücke bei Allhartsberg (die NLK berichtete darüber in ihrer gestrigen Ausgabe) werden am Montag zwei weitere wichtige Straßenbauvorhaben in Niederösterreich in Angriff genommen.

In dreiwöchigen Vorarbeiten werden zunächst abseits des Autobahnverkehrs Brückentragwerke verbreitert. Nach Aufbringen der Baustellenmarkierung wird für 16 Wochen ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet, der in den letzten 4 Wochen um 4 Kilometer verkürzt wird. Die Arbeiten erfolgen unter voller Ausnützung des Tageslichtes, erforderlichenfalls auch im Schichtbetrieb sowie am Samstag und Sonntag, um die Verkehrsbehinderung möglichst gering zu halten. Auch entsprechende Sicherheitseinrichtungen - ein Unfallforscher untersucht alle neuralgischen Bereiche auf mögliche Gefahrenquellen, ständige Beobachtung des Verkehrsflusses, genaue Kennzeichnung der Gegenverkehrsführung etc. - kommen wieder zum Einsatz.

Im Zuge des dreispurigen Ausbaues werden außerdem die Anschlussstellen Ybbs und Pöchlarn saniert. Aus diesem Grund müssen die beiden Anschlussstellen zeitweise abwechselnd gesperrt werden. Darüber hinaus werden die bestehenden Lärmschutzanlagen in den nahen Siedlungsgebieten abgetragen und durch neue, bis zu 4 Meter hohe Anlagen ersetzt sowie die aufgebrochenen Materialien in einem Recyclingverfahren verarbeitet und bei der Generalerneuerung wieder verwendet.

Die Gesamtinvestitionen auf diesem Abschnitt belaufen sich auf rund 180 Millionen Schilling. Mit der Fertigstellung ist im Mai 2001 zu rechnen.

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